28.09.2009 · Hessens Ministerpräsident Koch (CDU) hat abermals bekräftigt, dass er seine Aufgabe auch künftig in der Landespolitik sieht. Er trat damit Spekulationen entgegen, er könnte etwa als Finanzminister in die Hauptstadt wechseln. Verteidigungsminister Jung solle im Kabinett bleiben.
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat abermals bekräftigt, dass er seine Aufgabe auch künftig in der hessischen Landespolitik sieht. „Ich habe ja häufig gesagt, dass das für mich eine Frage von Lebensplanung und Grundverständnis ist“, sagte Koch am Montagmorgen im Info-Radio des Hessischen Rundfunks und trat Spekulationen entgegen, er könnte etwa als Finanzminister in die Hauptstadt wechseln.
Koch zeigte sich zufrieden damit, „in diesen Stunden als stellvertretender Parteivorsitzender auf der nationalen Ebene mitzugestalten, aber als Ministerpräsident auch ein Stück eigenständige Gestaltungsmöglichkeiten zu haben“.
CDU hält an Ziel „40 Prozent plus x“ fest
Der hessische CDU-Spitzenkandidat und bisherige Verteidigungsminister Franz Josef Jung soll nach Aussage von Hessens CDU-Generalsekretär Peter Beuth Mitglied der Bundesregierung bleiben. „Franz Josef Jung ist unser Mann für das Kabinett von Angela Merkel“, sagte Beuth in Wiesbaden.
Er gab zu, dass seine Partei mit dem Ergebnis bei der Bundestagswahl nicht zufrieden sein könne. Dennoch sei das Wahlziel einer bürgerlichen Mehrheit zusammen mit der FDP geschafft worden. Ziel der CDU sei es, künftig wieder Wahlergebnisse von „40 Prozent plus x“ zu erreichen. Dies sei auch realistisch.