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Nach dem Aus für Studiengebühren So viele Erstsemester wie noch nie in Hessen

05.11.2008 ·  Nach der Abschaffung der Studiengebühren haben die hessischen Hochschulen im Herbst einen Erstsemester-Rekord verzeichnet. 28.600 junge Frauen und Männer haben im Wintersemester ein Studium aufgenommen - 17 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

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An den hessischen Hochschulen haben sich nach Abschaffung der Studiengebühren im Herbst so viele Studenten neu eingeschrieben wie noch nie. 28.600 junge Frauen und Männer hätten im Wintersemester 2008/2009 ein Studium aufgenommen und damit 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, berichtete das Statistische Landesamt in Wiesbaden.

SPD, Grüne und Linke hatten die von der CDU und FDP vor einem Jahr eingeführten Gebühren wieder abgeschafft. Die Gesamtzahl der Studenten erhöhte sich im laufenden Wintersemester ebenfalls, und zwar um 12,6 Prozent auf 170.000. Im Wintersemester 2007/2008 war sie stark zurückgegangen.

Das Verhältnis von Frauen zu Männern sei bei den Erstsemestern fast ausgeglichen, berichtete die Statistiker. Etwa 14.200 Frauen und rund 14.400 Männer studierten im ersten Semester. Bei der Gesamtzahl der Studenten haben die Männer ein Übergewicht von 89.700 zu 80.300.

Etwa zwei Drittel aller Studenten besuchen die Universitäten des Landes, ein Drittel die anderen Hochschulen. Größte hessische Universität ist die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt mit 33.300 Eingeschriebenen. Die Universität Gießen zählt 23.000, die in Marburg 18.700, die in Darmstadt 18.100 und die in Kassel 17.800 Studenten. Die zwei Universitäten in privater Trägerschaft, die European Business School (EBS) und die Frankfurt School of Finance & Management, zählen zusammen 2400 Studenten. Die hessischen Fachhochschulen haben zusammen 52 300 Studierende.

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