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Kritik von Lehrergewerkschaft „Schuldenbremse wird zur Bildungsbremse“

 ·  Im Gegensatz zu Wirtschaftsvertretern und der Mehrheit des Landtags kann die Lehrergewerkschaft GEW einer Schuldenbremse in der hessischen Verfassung nichts abgewinnen. Sie warnt vor der Einführung dieser Regel.

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Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die geplante Schuldenbremse kritisiert. Sie sei eine Einladung an Bund und Länder, an der Bildung zu kürzen, sagte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne in Kassel. „Die Schulden- wird ganz schnell zur Bildungsbremse.“

Deutschland gebe viel zu wenig für Bildung aus. Für Hessen hätte die Schuldenbremse zunächst Auswirkungen auf die Verwaltung, sagte der hessische GEW-Chef Jochen Nagel. Einsparungen gingen aber auch zulasten des Unterrichts, wenn die Arbeitszeit für Lehrer nicht verkürzt werde. In Hessen müssten Lehrer ohnehin länger arbeiten als in anderen Ländern.

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Von Matthias Alexander

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