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Kriminalstatistik Mehr aufgeklärte Straftaten, weniger Delikte

10.03.2008 ·  Die Zahl der Straftaten ist in Hessen um 1,5 Prozent gesunken. Insbesondere beim Wohnungseinbruch seien die Fallzahlen zurückgegangen, sagte Innenminister Volker Bouffier bei der Vorstellung der Kriminalstatistik.

Von Katharina Iskandar
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Hessen ist eines der sichersten Bundesländer. Das teilte Innenminister Volker Bouffier (CDU) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik in Wiesbaden mit. Die Aufklärungsquote von 55,9 Prozent sei ein „Rekordwert“ – so hoch wie zuletzt 1971. Gleichzeitig seien die Straftaten um 1,5 Prozent gesunken. Auf 100.000 Einwohner fielen im vergangenen Jahr 6925 Straftaten, damit liegt Hessen im „Kriminalitäts-Ranking“ bundesweit auf Platz 4.

Dieses Ergebnis zeige, dass die Sicherheitsarchitektur in Hessen erfolgreich sei, so Bouffier. Die Präventionsprogramme, die Bürger über „Massen-Delikte“ wie Wohnungseinbruch oder Internetkriminalität aufzuklären, hätten sich gelohnt. Insbesondere beim Wohnungseinbruch seien die Fallzahlen zurückgegangen.

Schwerpunkte Jugendkriminalität und Terrorismus

Jugendkriminalität und terroristische Bedrohung werden nach Ansicht Bouffiers die Polizei in Hessen „schwerpunktmäßig“ beschäftigen. Bouffier verteidigte abermals, dass die CDU im Wahlkampf das Thema Jugendkriminalität aufgeworfen hatte. Der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger sei gemessen an der Gesamtzahl aller Straftäter in Hessen überproportional hoch, sagte er.

Auch bei der Terrorbekämpfung dürfe nicht nachgelassen werden. Noch immer gebe es Verdächtige aus Hessen, die sich in Terrorcamps aufgehalten hätten und nun wieder nach Deutschland kämen. Diese mutmaßlichen Terroristen gelte es aufmerksam zu beobachten.

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