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Fulda Kerzenhersteller Eika abermals pleite

 ·  Der Kerzenhersteller Eika schreibt operativ schwarze Zahlen, wie der Chef sagt. Gleichwohl hat das Fuldaer Unternehmen wie schon 2008 Insolvenzantrag gestellt. Weil ein Investor sein Geld zurück will.

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Der im Jahr 2008 bereits zahlungsunfähige und von einem Investor gerettete Kerzenhersteller Eika ist abermals pleite. Die Kerzenmanufaktur habe beim Amtsgericht Fulda Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, berichtete Eika.

Notwendig geworden sei der Schritt, weil ein Gericht der Forderung eines Geldgebers nach sofortiger Rückzahlung seiner Mittel in mittlerer einstelliger Millionenhöhe überraschend stattgegeben habe. Dieser Investor habe im Frühjahr 2008 noch Mittel zum Kauf der Vermögenswerte der Eika GmbH zur Verfügung gestellt.

„Eika schreibt operativ schwarze Zahlen“

Eika-Geschäftsführer Mark Toschek zeigte sich trotz des Schritts zuversichtlich und will an den mehr als 120 Arbeitsplätzen festhalten. „Eika schreibt operativ schwarze Zahlen. Wir haben verschiedene Handelsketten als Neukunden gewinnen können, weiter im Online-Handel expandiert und uns im Premiumsegment profiliert.“ Das operative Geschäft laufe weiter.

Das im Jahre 1824 gegründete Traditionsunternehmen aus Fulda bezeichnet sich als eine der führenden europäischen Kerzenmanufakturen mit Kunden auf der ganzen Welt. Eika erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro.

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08.11.2012, 17:03 Uhr

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