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Emnid-Umfrage 68 Prozent der Hessen lehnen Ypsilantis Weg ab

28.10.2008 ·  Die Kooperation der hessischen SPD unter Chefin Andrea Ypsilanti mit der Linkspartei stößt bei 68 Prozent der Hessen auf Ablehnung. Bundesweit ist die Gegnerschaft zu Rot-Grün-Knallrot noch etwas ausgeprägter. Dies hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid ergeben.

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Die Kooperation der hessischen SPD unter Chefin Andrea Ypsilanti mit der Linkspartei stößt einer Umfrage zufolge bei 70 Prozent der Bundesbürger auf Ablehnung. Auch in Hessen lehnen 68 Prozent ihr Vorhaben ab, sich mit Stimmen der Linkspartei zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24.

Wenn die Hessen-SPD aus dem für sie herben Umfrageergebnis etwas Tröstliches herauslesen will, dann vielleicht in Verbindung mit einer Dimap-Umfrage von Anfang September: Seinerzeit hatten 72 Prozent der Befragten den Regierungsplan Ypsilantis verworfen. Eingedenk der Fehlertoleranz ist die Quote der Zustimmung aber bestenfalls minimal geklettert.

Vor der Landtagswahl hatte Ypsilanti eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen. Sie will am 4. November Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ablösen und eine rot-grüne Minderheitsregierung etablieren.

Nur ein Viertel der Befragten bundesweit glaubte den Angaben nach, dass die SPD-Politikerin das Bundesland voranbringen werde. In Hessen waren es 31 Prozent. Koch kam in dieser Frage auf 43 Prozent Zustimmung der Bundesbürger. In Hessen trauten ihm 58 Prozent eher Erfolge zu. Emnid befragte am 27. Oktober 1000 Menschen und gab eine Fehlertoleranz von 2,5 Prozent an.

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