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Einzelhandel Weihnachtsgeschäft floriert trotz Krise

20.12.2009 ·  Hessens Einzelhändler haben sich am Samstag über den umsatzstärksten Tag im diesjährigen Weihnachtsgeschäft gefreut.

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Hessens Einzelhändler haben sich am Samstag über den umsatzstärksten Tag im diesjährigen Weihnachtsgeschäft gefreut. „Egal ob in Darmstadt, Kassel oder Frankfurt: Die Einkaufsstraßen sind voll, dank der hohen Kaufkraft hat die Krise in Hessen fast keine Auswirkung auf den Konsum“, sagte der Präsident des Hessischen Einzelhandelsverbands, Frank Albrecht. In einer Schnellumfrage hätten sich 70 Prozent der Händler am vierten Adventssamstag zufrieden geäußert, nur jeder Zehnte habe über schlechte Geschäfte geklagt.

Albrecht erwartet, dass der Dezember-Umsatz das bereits gute Ergebnis des Vorjahres sogar noch übertreffen wird. Damit könne das Minus im Gesamtjahr aber nicht ganz wettgemacht werden. Der Verband rechne für 2009 mit einem Minus von zwei Prozent. „Das klingt dramatisch, ist aber unter den gegebenen Umständen zu verkraften – insbesondere im Vergleich zu anderen Branchen wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau“, sagte der Einzelhandelspräsident.

„Je kälter es ist, umso wärmer wird es einem ums Herz“

Besonders gefragt seien vor Weihnachten Elektroartikel, Schmuck, Parfüm und Kosmetik sowie Spielwaren. In den Computergeschäften seien einige Produkte bereits vergriffen, weil der Handel nur vorsichtig bestellt habe. Auch Flachbildschirme und Digitalkameras seien begehrt. „Allerdings sind die Kunden kritischer geworden und achten mehr auf das Preis-Leistungs-Verhältnis“, betonte Albrecht. So seien die verkauften Stückzahlen deutlich stärker gestiegen als die Erlöse.

Dank der klirrenden Kälte hätten am Samstag erstmals in dieser Saison auch die Textil- und Wintersporthändler vom Weihnachtsgeschäft profitiert, sagte Albrecht: „Je kälter es ist, umso wärmer wird es einem ums Herz, und man denkt an die Geschenke für Weihnachten.“

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