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Einschnitte ins Budget Universität Gießen fürchtet um Forschung und Lehre

01.04.2010 ·  Die Universität Gießen sorgt sich angesichts der Sparpläne der Landesregierung um ihre Zukunft. „Mittel- und langfristig wird es massive Folgen für unsere Leistungskraft in Forschung und Lehre geben“, sagt Uni-Präsident Mukherjee voraus.

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Die Universität Gießen sorgt sich angesichts der Sparpläne der Landesregierung um ihre Zukunft. „Mittel- und langfristig wird es massive Folgen für unsere Leistungskraft in Forschung und Lehre geben“, sagte der Präsident der Hochschule, Joybrato Mukherjee. Künftig müsse die Justus-Liebig-Universität, an der 24.000 Studenten eingeschrieben sind, mit vier bis sechs Millionen Euro weniger auskommen.

Man werde nun „entschieden und besonnen“ reagieren. Wiesbaden will bei den Hochschulen im kommenden Jahr 30 Millionen Euro einsparen (Steuereinnahmen sinken weiter: Kürzungen in allen Ministerien ). Landesregierung und Hochschulen verhandeln derzeit über eine Fortsetzung des Hochschulpaktes für die Jahre 2011 bis 2015.

„Können keine struktutellen Probleme lösen“

Als Sofortmaßnahme sollen Gelder für Fachbereiche um rund eine halbe Million Euro gekürzt werden, sagte Mukherjee. Geplant ist zudem, die Budgets für Personalausgaben zu beschränken. Keine Alternative sei, die 40 Millionen Euro Rücklagen der Hochschule anzutasten. Die brauche die Universität, um handlungs- und planungsfähig zu sein.

„Wir können damit in Einzelfällen gewisse Härten abpuffern, aber keine strukturellen Probleme lösen“, sagte der Präsident. Die Universität behalte sich „ausdrücklich“ auch eine Haushalts- und Stellenbesetzungssperre vor. Die benachbarte Uni Marburg hat eine solche Sperre vorläufig bereits vergangene Woche beschlossen.

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