Home
http://www.faz.net/-gzm-6kl6p
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Sonntag, 12. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bouffiers Antrittsrede Familie und Integration als Arbeitsschwerpunkte

07.09.2010 ·  Der bisherige Innenpolitiker blickt fortan vor allem auf Soziales: Hessens neuer Ministerpräsident Bouffier (CDU) will bei den Themen alternde Gesellschaft und Integration Schwerpunkte setzen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Hessens neuer Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will bei den Themen alternde Gesellschaft und Integration Schwerpunkte seiner Arbeit setzen. „Der rapide demografische Wandel, den empfinden viele Bürger nicht als Chance, sondern er bewirkt bei Ihnen Angst. Angst vor Abwanderung, vor Überalterung, vor Vereinsamung“, sagte der Chef der CDU-FDP-Koalition in seiner Regierungserklärung in Wiesbaden.

Auch eine gelungenere Einbindung von Ausländern in das Leben in Hessen nannte Bouffier als eines seiner vorrangigen Ziele. „Die notwendige Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen führt bei vielen Bürgern zu Angst vor Überfremdung und zur Sorge um die eigene kulturelle Identität“, sagte er.

Doch der CDU-Politiker gab zu bedenken, dass dieses Problem zwei Seiten habe: „Umgekehrt gilt auch: Vielen Zuwanderern fällt es schwer, sich in einer solchen Umgebung willkommen und heimisch zu fühlen.“

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Karlsruher Konzern unter Druck

Von Manfred Köhler

Der Energieversorger ENBW im Rhein-Main-Gebiet? Neu wäre das nicht. Der Karlsruher Konzern ist mit 15,1 der Mannheimer MVV Energie beteiligt, die wiederum 48,6 Prozent am Offenbacher Energieversorger EVO hält. Mehr