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Schulkinder in Hessen : Weniger Vorsorgehefte, mehr U-Untersuchungen

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Nicht nur im Babyalter wichtig und zu dokumentieren: Vorsorgeuntersuchung Bild: dpa

Idealerweise können angehende Schüler ein Vorsorgeheft vorzeigen. Doch ihre Zahl nimmt in Hessen ab. Erfreulicheres gibt es zu den vorgeschriebenen U-Untersuchungen zu sagen.

          In Hessen gibt es immer mehr Kinder, die bei ihrer Schuleingangsuntersuchung kein Vorsorgeuntersuchungsheft vorweisen können. Das erklärte Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Wolfgang Greilich. Demnach ist der Anteil der Kinder, die kein solches Heft besitzen, von 6,2 Prozent im Jahr 2012 auf 9,3 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen.

          Umgekehrt hat aber der Anteil der Schulkinder zugenommen, bei denen die vorgeschriebenen U-Untersuchungen komplett in dem Heft dokumentiert waren. Laut Grüttner stieg die Zahl der vollständig dokumentierten U-Untersuchungen von 62,3 Prozent in 2012 auf 78,8 Prozent in 2016.

          Seit 2008 sind Eltern in Hessen gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 zu bringen. Der behandelnde Arzt dokumentiert die Untersuchung und damit den Gesundheitszustand des Kindes in dem Vorsorgeheft. Die Untersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt.

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