http://www.faz.net/-gzg-8yjqp

Schulkinder in Hessen : Weniger Vorsorgehefte, mehr U-Untersuchungen

  • Aktualisiert am

Nicht nur im Babyalter wichtig und zu dokumentieren: Vorsorgeuntersuchung Bild: dpa

Idealerweise können angehende Schüler ein Vorsorgeheft vorzeigen. Doch ihre Zahl nimmt in Hessen ab. Erfreulicheres gibt es zu den vorgeschriebenen U-Untersuchungen zu sagen.

          In Hessen gibt es immer mehr Kinder, die bei ihrer Schuleingangsuntersuchung kein Vorsorgeuntersuchungsheft vorweisen können. Das erklärte Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Wolfgang Greilich. Demnach ist der Anteil der Kinder, die kein solches Heft besitzen, von 6,2 Prozent im Jahr 2012 auf 9,3 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen.

          Umgekehrt hat aber der Anteil der Schulkinder zugenommen, bei denen die vorgeschriebenen U-Untersuchungen komplett in dem Heft dokumentiert waren. Laut Grüttner stieg die Zahl der vollständig dokumentierten U-Untersuchungen von 62,3 Prozent in 2012 auf 78,8 Prozent in 2016.

          Seit 2008 sind Eltern in Hessen gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 zu bringen. Der behandelnde Arzt dokumentiert die Untersuchung und damit den Gesundheitszustand des Kindes in dem Vorsorgeheft. Die Untersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Du musst nicht lügen Video-Seite öffnen

          Facebook : Du musst nicht lügen

          Eigentlich sehen die Regeln von Facebook vor, dass ein Nutzer mindestens dreizehn Jahre alt sein muss. Jetzt präsentiert das Unternehmen eine Spezialversion seines Messengers für Kinder.

          Weihnachtslauf für den guten Zweck Video-Seite öffnen

          Madrid : Weihnachtslauf für den guten Zweck

          In Madrid gingen rund 7000 Männer, Frauen und Kinder an den Start, um fünf Kilometer in weihnachtlichen Kostümen zu laufen. Ein Teil des Startgeldes soll Krebspatienten helfen.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Antisemitismus in Europa : Trump ist nicht schuld am Hass auf die Juden

          Die antijüdischen Vorfälle in Berlin und anderen europäischen Städten haben nichts mit Donald Trumps Entscheidung zu tun, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die wirklichen Ursachen für den europäischen Antisemitismus liegen viel tiefer. Ein Gastbeitrag.

          Staats-Doping in Russland : Die Lunte im Fußball brennt

          Was bedeutet das russische Staats-Doping für die Fußball-WM? Der Fußball-Weltverband schweigt beharrlich. Nun aber könnte ein brisanter Datensatz das Bollwerk der Fifa sprengen.

          Europas Finanzzentrum : Wie Londons Banken den Schmalspur-Brexit planen

          Die Manager in Europas größtem Finanzzentrum fürchten zwar den EU-Austritt Großbritanniens, doch die Folgen für die Banken in London bleiben vorerst überschaubar. Fällt der „Brexodus“ gar gänzlich aus?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.