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Hessen Steuerdaten-CD lässt Zahl der Selbstanzeigen steigen

 ·  In Hessen zeigen sich wieder mehr mutmaßliche Steuersünder an, die Geld in der Schweiz angelegt haben. Anlass ist der Ankauf einer sogenannten Steuer-CD durch Nordrhein-Westfalen.

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Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern steigt auch in Hessen weiter. Nordrhein-Westfalen hatte vor kurzem abermals eine CD mit Bankdaten aus der Schweiz erworben. Allein in den vergangenen knapp vier Wochen habe es in Hessen 52 solcher Anzeigen gegeben, teilte das Finanzministerium in Wiesbaden auf Anfrage mit.

Damit hätten sich seit Jahresbeginn 216 Menschen angezeigt. Dies habe monatlich Beträge im einstelligen Millionenbereich gebracht. Genaue Zahlen nannte das Ministerium nicht.

4133 Selbstanzeigen seit 2010

Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) verwies darauf, dass der Ankauf von Daten-CDs stets nur Zufallsfunde erbringe. Er appellierte deshalb erneut an seine Amtskollegen in anderen Bundesländern, dem Steuerabkommen mit der Schweiz zuzustimmen. Schäfer sagte: „Das mit der Schweiz vereinbarte Abkommen erreicht hingegen ein rechtsstaatliches Verfahren und gesicherte Einnahmen für Bund und Länder.“

Seit Anfang 2010 hat es in Hessen laut Ministerium 4133 Selbstanzeigen gegeben, davon stammten 3467 aus 2010 und 450 aus dem vergangenen Jahr. Die Steuermehreinnahmen aus diesen Fällen beliefen sich in den beiden Jahren auf mehr als 419 Millionen Euro.

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Von Matthias Alexander

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