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Hessen Polizei greift 60 Flüchtlinge aus Eritrea auf

 ·  Die Polizei hat in Frankfurt, Kassel und Fulda binnen kurzer Zeit gut 60 Flüchtlinge aus Eritrea sowie einen Schleuser aufgegriffen. Die Afrikaner hatten keine gültigen Papiere bei sich, wie es hieß.

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Mehr als 60 Flüchtlinge aus Eritrea sind innerhalb kurzer Zeit an Bahnhöfen in Frankfurt, Kassel und Fulda festgenommen worden. „Es ist sehr selten, dass sich das so häuft. Sonst gibt es immer mal wieder vereinzelte Festnahmen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Kassel.

Zunächst waren in der Nacht zum Montag 28 Menschen am Fuldaer Bahnhof festgenommen worden, am Montagabend und in der Nacht folgten weitere Festnahmen an den Bahnhöfen in Kassel und Frankfurt. In der Mainmetropole konnten die Beamten nach den ersten Ermittlungen auch einen der Schleuser schnappen.

Anschwellender Flüchtlingsstrom

Alle Flüchtlinge hatten nach Angaben der Ermittler keine gültigen Reisedokumente und gaben an, auf dem Weg nach Skandinavien zu sein. Sie wurden zunächst nach Gießen in ein Aufnahmelager gebracht.

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Hessen schwillt schon seit Monaten an. Von Januar bis Ende Juni sind 3399 neue Asylbewerber nach Hessen gekommen, nahezu doppelt so viele wie im ersten Halbjahr 2012, als es 1705 Flüchtlinge waren.

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