03.05.2012 · Der Bevölkerungswandel sorgt dafür, dass der ländliche Raum in Hessen immer mehr ausdünnt. Das hat auch Folgen für den Wohnungsmarkt. Wer Immobilien verkaufen will, hat vor allem in Nordhessen schlechtere Karten.
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So ist nunmal die Wirklichkeit
Es geht hier um einen weltweiten Megatrend; dagegen klagen nützt
nichts. Heute, historisch erstmalig, lebt 50% der Weltbevölkerung
in Städten, in den nächsten Jahrzehnten steigt dieser
Prozentsatz auf 80%.
Wichtige Gründe, die gegen das Leben in der Stadt sprechen, sind
weggefallen. Autoabgase und Industrieemmission sind viel geringer
geworden. Die Kriminalität in den Städten ist
erträglicher als früher; dafür muss man auf dem Lande
Einbruchsbanden befürchten, die von weit entfernten
Polizeidienststellen kaum bekämpft werden können.
Treibstoffpreise nehmen zu, aber in der Stadt kommt man notfalls mit dem
Fahrrad oder zu Fuß aus. Pendlerpauschale und
Dienstwagenvergünstigungen nützen dem Rentner wenig.
Dafür stellt dieser auf dem Lande eine eklatante ärztliche
Minderversorgung fest, außer, er lebt in einem gutfunktionierenden Kurort.
Fazit: wer heute eine Immobilie auf dem Lande hat, ist gut beraten, sie
schnell zu verkaufen. Die echten Tiefstpreise kommen noch.