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Hessen Immer weniger Schüler

 ·  Die Schülerzahl an den allgemeinbildenden Schulen in Hessen ist 2012 zum neunten Mal in Folge zurückgegangen.

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Die Schülerzahl an den allgemeinbildenden Schulen in Hessen ist 2012 zum neunten Mal in Folge zurückgegangen. Eine Ausnahme bildeten die Integrierten Gesamtschulen: Dort stieg die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf einen neuen Rekord. Wie das Statistische Landesamt gestern mitteilte, werden an öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen derzeit etwa 646.000 Schüler unterrichtet, das sind 7900 oder 1,2 Prozent weniger als im vorhergehenden Schuljahr. Damit sind die Schülerzahlen auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren.

Die Entwicklung unterscheidet sich je nach Schulform. An den Grundschulen sinken die Schülerzahlen seit neun Jahren; derzeit werden dort 212.800 und somit 1700 Kinder weniger unterrichtet als vor einem Jahr. An Bedeutung verloren die Hauptschulen, deren Schülerzahl um 1100 auf 24.500 fiel. Die Zahl der Realschüler ging um 2600 auf 82.500 zurück. Auch die Gymnasien verzeichnen einen Schwund: Sie unterrichten noch 212.400 Kinder und Jugendliche, das sind 2600 weniger als vor Jahresfrist.

Gegen den Trend entwickelten sich die Integrierten Gesamtschulen: Ihre Schülerzahl stieg in den Stufen 5 bis 10 um 600 auf 65.500. Das ist nach Angaben der Statistiker der höchste Stand, den die integrierten Jahrgangsstufen jemals verzeichnen konnten. Auf eine der zum vergangenen Schuljahr eingeführten Mittelstufenschulen gehen inzwischen 2400 Mädchen und Jungen, was im Jahresvergleich mehr als eine Verdoppelung bedeutet.

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Jahrgang 1972, Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

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