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Verlängerung bis 2021 : Hessen erneuert Staatsvertrag mit jüdischen Gemeinden

  • Aktualisiert am

Übereinkunft: Ministerpräsident Bouffier (rechts) und Jacob Gutmark vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden haben den Staatsvertrag bis 2021 verlängert Bild: dpa

Das Land Hessen und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden haben ihren Staatsvertrag verlängert. Hessen hatte den jüdischen Gemeinden einst als eines der ersten Länder finanzielle Hilfe zugesagt.

          Mehr finanzieller Spielraum für die jüdischen Gemeinden in Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Jacob Gutmark, der Vorsitzende des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden, haben den Staatsvertrag zwischen dem Land und dem Verband um weitere fünf Jahre bis 2021 verlängert. Damit werde ein deutliches Zeichen gesetzt, dass „das Land Hessen jüdisches Leben mit ganzer Kraft unterstützt“, sagte Bouffier anschließend.

          Hessen hatte 1986 als eines der ersten Bundesländer den jüdischen Gemeinden des Landes in einem Staatsvertrag eine finanzielle Unterstützung zugesichert. Mit der Verlängerung verpflichtet sich das Land zu einer Unterstützung in Höhe von vier Millionen Euro jährlich. In einem Zusatzvertrag wurden außerdem Zusatzleistungen für den Landesverband und die Jüdische Gemeinde Frankfurt in Höhe von jeweils 500.000 Euro vereinbart. Diese Summe soll bis 2021 auf 600.000 Euro pro Jahr steigen.

          Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden sei für Hessen auch eine Investition in die eigene Zukunft, betonte Gutmark. Die Landesunterstützung wird unter anderem in Angebote für die Kinderbetreuung und schulische Arbeit in den jüdischen Gemeinden investiert.

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