Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ruft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Mitglieder in Hessen für Dienstag zu Warnstreiks auf. Damit sollen den Forderungen im Tarifstreit Nachdruck verliehen werden. Die Frankfurter Verkehrsgesellschaft rechnet damit, dass die U-Bahnen und Straßenbahnen den ganzen Tag über in den Depots bleiben. Es wird daher empfohlen, sich möglichst früh entweder im Internet unter www.traffiQ.de und www.vgf-ffm.de oder unter der Telefonnummer 0180/1069960 zu informieren.
Auch Kindergärten, Bürgerämter, Schwimmbäder und andere öffentliche Einrichtungen könnten wieder geschlossen bleiben. Weil Mitarbeiter der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) sich an dem Ausstand beteiligen, werden voraussichtlich viele Mülltonnen nicht geleert werden; der sogenannte Kofferraumservice an den Betriebshöfen entfällt, Sperrmüll und Schadstoffe werden nicht eingesammelt. Jedoch soll der Betrieb des FES-Schulbusses planmäßig stattfinden.
In den städtischen Kindertagesstätten in Wiesbaden wird wegen des Streiks nicht die erforderliche Anzahl von Mitarbeitern anwesend sein, um den Betrieb uneingeschränkt aufrechtzuerhalten. Das Amt für soziale Arbeit bittet darum, die Kinder nur in wirklich dringenden Fällen in die Einrichtungen zu bringen; die Eltern sollten sich heute erkundigen, welche Kitas morgen geöffnet seien. Auch in Rodgau werden einige dieser Einrichtungen geschlossen bleiben; ein Notdienst ist nicht geplant.
Berufsverkehr
Thomas Belser (Asgaros)
- 19.03.2012, 07:58 Uhr

