Home
http://www.faz.net/-gzg-753my
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Henninger Turm Abriss beginnt im Januar

Die Tage des Henninger Turms in Frankfurt sind einem Zeitungsbericht zufolge endgültig gezählt. Vom kommenden Monat an soll das 120 Meter hohe Gebäude abgerissen werden.

© dpa Vergrößern Der Henninger Turm: Von Januar an soll das einst höchste Gebäude Frankfurts abgerissen werden.

Die Tage des Henninger Turms in Frankfurt sind einem Zeitungsbericht zufolge endgültig gezählt. Das 1961 errichtete Wahrzeichen der Stadt werde vom kommenden Monat an abgerissen, berichtete die „Bild“-Zeitung am Samstag. Dass das sanierungsbedürftige Silogebäude in nächster Zeit fallen wird, ist schon lange beschlossene Sache, doch nun scheint das Ende für das mit 120 Metern einst höchste Gebäude Frankfurts nah.

Anstelle des klobigen Solitärs, der seit Jahrzehnten das Herz des Stadtteils Sachsenhausens prägt, soll bis 2015 ein begrünter Wohnturm entstehen. Der Entwurf des Frankfurter Architektenbüros Meixner Schlüter Wendt hat äußerlich große Ähnlichkeiten mit dem Original. „Die Silhouette erinnert sehr stark an den noch stehenden Henninger Turm“, hatte Daniel Hopp, Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft Actris AG und Sohn des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp, im März bei der Vorstellung des Entwurfs gesagt.

Mehr zum Thema

Nach damaligen Angaben will Actris in den kommenden sechs bis acht Jahren voraussichtlich 200 bis 300 Millionen Euro in das insgesamt rund 110 000 Quadratmeter große Areal rund um den Henninger Trum investieren. Geplant sind vor allem Wohnungen. Actris war am Samstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Quelle: LHE

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Wolkenkratzer für Superreiche Ganz oben wohnt das Geld allein

Man kann nie zu reich oder zu dünn sein, heißt es. In New York gilt das mittlerweile auch für Häuser. In Manhattan entstehen reihenweise Wolkenkratzer für Milliardäre. Keineswegs jedoch, weil diese Menschen dringend Wohnungen brauchten. Mehr Von Boris Pofalla

11.12.2014, 16:30 Uhr | Feuilleton
Südtirol Wohnen im Turm

Immer schon hatte der Südtiroler Unternehmer Walter Rizzi davon geträumt, einmal in einer Burg zu wohnen. An einem Steilhang realisierte er diesen Traum. Ein Wohnturm aus Naturstein, konzipiert in Anlehnung an einen mittelalterlichen Wehrturm. Mehr

08.12.2014, 11:18 Uhr | Stil
4:1 gegen Bremen Mönchengladbach ist zu schnell für Werder

Borussia Mönchengladbach hat keine Mühe mit Werder Bremen. Die Fohlen nutzen ihre Chancen eiskalt. Werder droht die schlechteste Hinrunde der Geschichte. Mehr

17.12.2014, 22:12 Uhr | Sport
Neue Aufgaben, neues Gebäude Die EZB und ihr neuer Glaspalast

Sie soll Stabilität garantieren, doch sie ist selbst im Umbau: die Europäische Zentralbank bekommt nicht nur neue Aufgaben, sondern auch ein neues Gebäude. Über 2000 Mitarbeiter sollen bis Jahresende in die 185 Meter hohen Doppeltürme in Frankfurt Ostend ziehen. Mehr

29.10.2014, 13:45 Uhr | Wirtschaft
OB sieht traurigen Tag Wiesbaden verzichtet auf das Stadtmuseum

Das Stadtmuseum in Wiesbaden wird nicht gebaut. Die große Koalition im Rathaus hat das Projekt gestoppt - aufgrund mangelnden Rückhalts in der Bevölkerung, heißt es. Mehr

16.12.2014, 14:23 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.12.2012, 20:12 Uhr

Keine Brandmauer

Von Helmut Schwan

Die Stadt Frankfurt kann verdeckte Bordelle in Wohngebieten untersagen. Das bestätigt das Bundesverwaltungsgericht. Eine Brandmauer zwischen den Stadtvierteln wird es deshalb nicht geben - aus einem einfachen Grund. Mehr