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Hauswand in Rotenburg a.d. Fulda weggesprengt : Ermittler forschen nach Explosionsursache

  • Aktualisiert am

Blick auf das durch eine Gasexplosion zerstörte Wohnhaus Bild: dpa

Nach einer Wohnhaus-Explosion in Rotenburg an der Fulda ermittelt das Landeskriminalamt. Am Donnerstagabend war bei der Explosion die Wand des Mietshauses weggesprengt, verletzt wurde niemand.

          Nach einer Wohnhaus-Explosion im osthessischen Rotenburg an der Fulda ermittelt das Landeskriminalamt an der Unglücksstelle. Am Donnerstagabend war bei der Explosion die Wand des Mietshauses weggesprengt. Die Geschosse und das Dach sind zur Seite hin offen. „Es sieht aus wie ein Puppenhaus“, sagte ein Polizist. Wie durch ein Wunder war bei Explosion niemand verletzt worden. Der Sachschaden liegt bei rund 400 000 Euro.

          Die Ermittler schlossen Fremdverschulden und Vorsatz als Brandursache aus. Direkt nach dem Unglück war ein Defekt an einer Gastherme als Grund für die gewaltige Detonation genannt worden. „Bislang können haben wir aber festgestellt, dass die Gasverteilung im Haus in Ordnung und die Wartung der Anlage ordnungsgemäß war“, sagte Polizeisprecher Manfred Knoch am Freitag. Bis genaue Ergebnisse zur Unglücksursache vorliegen, könnten Tage vergehen. „Der Schutt muss zunächst mit Schaufeln abgetragen werden“, erklärte er.

          Die von der Explosion betroffenen Gebäudeteile sind für die Mieter unbewohnbar. „Sie sind bei Verwandten untergekommen“, sagte Knoch. Ob das Sechs-Parteien-Haus aus den 1950er Jahren abgestützt werden muss, um es vor dem Zusammenbruch zu bewahren, war unklar.

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