Home
http://www.faz.net/-gzg-758ep
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Hauswand in Rotenburg a.d. Fulda weggesprengt Ermittler forschen nach Explosionsursache

Nach einer Wohnhaus-Explosion in Rotenburg an der Fulda ermittelt das Landeskriminalamt. Am Donnerstagabend war bei der Explosion die Wand des Mietshauses weggesprengt, verletzt wurde niemand.

© dpa Vergrößern Blick auf das durch eine Gasexplosion zerstörte Wohnhaus

Nach einer Wohnhaus-Explosion im osthessischen Rotenburg an der Fulda ermittelt das Landeskriminalamt an der Unglücksstelle. Am Donnerstagabend war bei der Explosion die Wand des Mietshauses weggesprengt. Die Geschosse und das Dach sind zur Seite hin offen. „Es sieht aus wie ein Puppenhaus“, sagte ein Polizist. Wie durch ein Wunder war bei Explosion niemand verletzt worden. Der Sachschaden liegt bei rund 400 000 Euro.

Die Ermittler schlossen Fremdverschulden und Vorsatz als Brandursache aus. Direkt nach dem Unglück war ein Defekt an einer Gastherme als Grund für die gewaltige Detonation genannt worden. „Bislang können haben wir aber festgestellt, dass die Gasverteilung im Haus in Ordnung und die Wartung der Anlage ordnungsgemäß war“, sagte Polizeisprecher Manfred Knoch am Freitag. Bis genaue Ergebnisse zur Unglücksursache vorliegen, könnten Tage vergehen. „Der Schutt muss zunächst mit Schaufeln abgetragen werden“, erklärte er.

Die von der Explosion betroffenen Gebäudeteile sind für die Mieter unbewohnbar. „Sie sind bei Verwandten untergekommen“, sagte Knoch. Ob das Sechs-Parteien-Haus aus den 1950er Jahren abgestützt werden muss, um es vor dem Zusammenbruch zu bewahren, war unklar.

Mehr zum Thema

Quelle: LHE

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Explosion vor Hauseinsturz Toter in Trümmern entdeckt

Nach dem Einsturz eines Hauses in Gladenbach ist der Bewohner tot aus den Trümmern geborgen worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Haus am späten Vorabend explodiert war. Mehr

16.12.2014, 10:53 Uhr | Rhein-Main
Explosion zerstört Wohnhaus

Ein vierstöckiges Haus wurde in Paris nach einer Explosion zerstört. Ein Kind wurde getötet. Rettungskräfte suchen nach weiteren Verschütteten. Die Ursache soll vermutlich eine Gasexplosion sein. Mehr

31.08.2014, 14:45 Uhr | Gesellschaft
Frankfurt zieht vor Gericht Bordelle nicht in jedem Mietshaus zulässig

Ein Frankfurter Immobilienbesitzer hatte in seinem Hinterhaus an ein Chantal-Massagestudio vermietet - die Stadt verbot die Ansiedlung des Bordells. Zu recht, wie nun Bundesverwaltungsgericht entschieden hat. Mehr

17.12.2014, 13:33 Uhr | Rhein-Main
Dutzende Tote nach Gasexplosion

Die Explosion hat in der taiwanesischen Stadt Kaohsiung ganze Straßenzüge verwüstet. Mehr als 20 Menschen kamen ums Leben, mindestens 270 wurden verletzt. Mehr

01.08.2014, 10:24 Uhr | Gesellschaft
Mittelhessen Haus bei Einsturz komplett zerstört

In Gladenbach ist ein Haus nach einen Einsturz komplett zerstört worden. Die Polizei vermutet eine Explosion als Ursache. Der Bewohner des Hauses gilt als vermisst. Mehr

15.12.2014, 21:45 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 21.12.2012, 12:07 Uhr

Keine Brandmauer

Von Helmut Schwan

Die Stadt Frankfurt kann verdeckte Bordelle in Wohngebieten untersagen. Das bestätigt das Bundesverwaltungsgericht. Eine Brandmauer zwischen den Stadtvierteln wird es deshalb nicht geben - aus einem einfachen Grund. Mehr