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Goethe-Gymnasium, Frankfurt Von Palmen und Geldnot

01.07.2009 ·  Die Schüler Canan Ocak, Leo Zabudkin, Tracy Zuti aus der Klasse 6d des Goethe-Gymnasiums haben einen Ausflug in den Palmengarten gemacht. Dort gibt es etwa 30.000 Pflanzenarten zu bewundern.

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Bei einer interessanten Führung haben wir einige Pflanzen und die Geschichte des Palmengartens kennengelernt. Der Palmengarten wurde 1868 von den Frankfurter Bürgern gegründet und drei Jahre später eröffnet. Angelegt wurde er nach den Plänen des Gartenarchitekten Heinrich Siesmayer. Die ersten Pflanzen, die im Palmengarten ausgestellt wurden, waren Goldkugelkakteen, Dattelpalmen und eine chinesische Hanfpalme. Sie stammten vom Herzog von Nassau, der seine exotische Pflanzensammlung verkaufen musste, weil er in Geldschwierigkeiten steckte.

Die Frankfurter Bürger kauften die Sammlung und nannten den Garten schlicht „Palmengarten“. Der Palmengarten ist auf exotische Pflanzen, die aus Madagaskar stammen, spezialisiert. Im Garten gibt es etwa 30.000 Pflanzenarten, die man bewundern kann. Um die 22 Hektar, was 30 Fußballfeldern entspricht, kümmern sich täglich 100 Festangestellte. Bis zu 800.000 Besucher kommen jährlich dorthin.

Im Palmengarten gibt es nicht nur Pflanzen, sondern auch viele Vögel, , Mäuse und Insekten. Im Palmengarten kann man auch auf dem Spielplatz spielen oder ins Papageno-Theater gehen. Unsere Klasse hat in diesem „botanischen Garten“ viel gelernt, zum Beispiel, dass die Kokospalme zehn bis 15 Jahre braucht, um auszuwachsen, und dass Aloe Vera eine Flüssigkeit enthält, die gut für die Haut ist.

Von Canan Ocak, Leo Zabudkin, Tracy Zuti, Klasse 6d, Goethe-Gymnasium, Frankfurt.

Quelle: F.A.Z.
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