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Getränkekonzern Radeberger legt mit Weizen und Alkoholfreiem zu

31.01.2012 ·  Das in Frankfurt gebraute Schöfferhofer Weizen hat im vergangenen Jahr gegen den Branchentrend zugelegt.

Von Thorsten Winter
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Das in Frankfurt-Sachsenhausen gebraute Schöfferhofer Weizen hat im vergangenen Jahr gegen den Branchentrend zugelegt. Wie die Binding-Mutter Radeberger-Gruppe meldet, ist der Absatz der Weizenmarke um drei Prozent höher ausgefallen als noch 2010, während der Biermarkt in Deutschland um knapp ein Prozent geschrumpft ist. Mit Clausthaler alkoholfrei, auch ein Bier vom Sachsenhäuser Berg, erzielte der zur Oetker-Gruppe gehörende Getränkekonzern ein Plus von gut zwei Prozent. Ähnlich haben sich die nationalen Marken Radeberger und Jever verbessert, wie es heißt.

Wie sich die Frankfurter Regional-Biermarken Binding und Henninger geschlagen haben, behielt Radeberger für sich; in den Vorjahren hatten sie regelmäßig etwas an Boden verloren. Zufrieden äußerte sich Radeberger dagegen mit seinen Erfrischungsgetränken. Das an der Lahn in Mittelhessen geschöpfte Mineralwasser Selters verkaufte sich sogar um sechs Prozent stärker als im Vorjahr. Die Limonadenmarke Bionade sei nach einer "Lernkurve", also einer Absatzschwäche im vergangenen Jahr, inzwischen stabilisiert worden.

Konzernchef Albert Christmann zeigte sich über die Geschäftsentwicklung erfreut. "Wir sind stark in der Region, nutzen aber zugleich die Vorteile des einzigartigen Geschäftsmodells der Radeberger-Gruppe mit national verteilten Brauereistandorten bei gleichzeitiger Unternehmensführung aus einer Hand", wird Christmann in einer Mitteilung zitiert.

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Jahrgang 1967, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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