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Gesundheitskosten : Klinikaufenthalt in Hessen überdurchschnittlich teuer

  • Aktualisiert am

Operationsroboter am Klinikum in Frankfurt am Main werden für Prostata-Operationen eingesetzt. Bild: dapd

Ein Klinikaufenthalt in Hessen kostet rund 100 Euro mehr als durchschnittlich im Bund. Die Kosten „werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst“, heißt es.

          Ein Krankenhausaufenthalt in Hessen ist teurer als im Bundesdurchschnitt. 4060 Euro kostete ein stationärer Behandlungsfall im vergangenen Jahr. Bundesweit lagen die Fallkosten bei 3960 Euro. Das waren 2,5 Prozent mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte.

          174 Krankenhäuser gab es 2011 in Hessen, auch im Verhältnis zur Fläche, deutlich weniger als zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen; dort sind es 401. In den hessischen Kliniken wurden 1,3 Millionen Fälle behandelt, beim Spitzenreiter NRW waren es 4,3 Millionen. Die wenigsten Patienten und Krankenhäuser gab es in Bremen.

          Am niedrigsten waren die Behandlungskosten 2011 in Brandenburg mit 3570 Euro, am höchsten in Hamburg mit 4628 Euro. „Die Unterschiede nach Ländern sind strukturell bedingt“, hieß es aus Wiesbaden. „Sie werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst.“

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