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Gerichtsverfahren um Markenzeichen Solange es geht, mit Hoechst-Logo

 ·  Mag die Hoechst AG auch für viele noch so etwas sein wie der Frankfurter Weltkonzern der Herzen - ein Berliner möchte die Markenzeichen des Unternehmens ein für alle Mal löschen lassen.

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Mag die Hoechst AG auch für viele noch so etwas sein wie der Frankfurter Weltkonzern der Herzen - ein Mann aus Berlin möchte die Markenzeichen des 1999 aufgespaltenen Unternehmens ein für alle Mal beim Patentamt löschen lassen. Für dieses Ansinnen streitet er heute vor dem Landgericht Frankfurt. Dabei geht es nicht allein um Turm und Brücke, sondern um eine Vielzahl von Schriftzügen und Emblemen des einstmals größten Pharma- und Chemiekonzerns der Welt.

Zwar ist die Arzneimittelsparte von Hoechst vor 13 Jahren durch die Fusion mit dem französischen Konkurrenten Rhône-Poulenc in Aventis aufgegangen, das 2004 von Sanofi-Synthélabo gekauft wurde. Hoechst verwand 2005 vom Kurszettel der Börse. Dennoch existiert Hoechst bis heute: Die Hoechst GmbH fungiert im Sanofi-Konzern als Zwischenholding und hält Anteile an inländischen Arzneimittelherstellern. Zudem ist sein Zeichen, Turm und Brücke, nach wie vor auf Pillen und an einer Reihe von Apotheken im Rhein-Main-Gebiet zu sehen.

Eine dieser Apotheken führt Klaus Schoger in Hofheim. Er hat schon von der Klage gehört, wie er sagt. Auch macht er sich Gedanken, das Hoechst-Logo abhängen zu lassen. Doch eilig hat es der Apotheker mit diesem Abschied nicht. Hält er doch aus Gründen der Tradition daran fest. "Hoechst - das war halt ein Weltname, und viele davon haben wir in dieser Region nicht mehr", sagt Schoger - und hebt hervor: "Ich lass es hängen, solange es geht."

Auch Sanofi steht nicht der Sinn nach Abschied: "Wir wollen die Hoechst-Zeichen behalten", heißt es in Höchst.

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Jahrgang 1967, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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