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Fußball-Euphorie im Landtag Wir sind Deutschland

 ·  Die CDU im hessischen Landtag erwartet „volle Solidarität“ mit Jogis Jungs für das Spiel am kommenden Donnerstag.

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Frank Wegmann

Fragwürdig

Alle zwei Jahre scheinen alle Beschäftigte zu meinen, sie müßten sich um Fußball statt um ihre Arbeit zu kümmern und werden dabei auch noch von ihrem Arbeitgeber unterstützt (siehe Opel: Schichtverkürzung wegen Halbfinale!). Der hessische Landtag hat sicher genug Probleme zu bearbeiten und sollte sich lieber darum kümmern als sich durch solche Aktionen als Realsatire zu entlarven.
@Achner: Fragen Sie mal die fahnenschwenkenden Jugendlichen, was die von Hambach wissen! Die gehen zum Public Viewing (und zahlen auch noch dafür!), weil man mit Gleichgesinnten (nein, -gepolten) prima abfeiern und ggf. trinken kann. O tempora, o mores.

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Jack Murphy

Deutscher Patriotismus heute:

Da erklärt uns ein Achtel-Italiener im hessischen Landtag: "es gebe schließlich zahlreiche Gründe, „stolz auf unser Vaterland zu sein“. Die Bundesrepublik sei ein erfolgreiches Exportland mit einer weltberühmten Innovationskraft und die deutsche Nationalelf ein Musterbeispiel für gelungene Integration." So ein Schwachsinn! Derartige Entgleisungen sind nur möglich ohne einen Sturm des Protests vor dem Hintergrund, dass die jeweilige Jugendgeneration seit 60 Jahren systematisch verblödet wurde.

Unserem Volk wurde Wahrheit und 2000 Jahre Geschichte vorenthalten, um Volk und Land auf die Auflösung in einer EU vorzubereiten - wie ein Stück Würfelzucker im Wasserglas. Die Politik hat dabei übersehen, dass alle übrigen Völker Europas nicht bereit sind, diesen Internationalismus mitzugehen. Die EU-Utopie ist gescheitert und deutsche Jugendliche wollen wissen, woher sie kommen und warum ihre Politiker sie bis heute belügen. Wir haben den Gang in gebückter Haltung satt.

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Stephan Achner

Schwarz - Rot - Gold

Auf unsere Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold kann man immer stolz sein - mit oder auch ohne Fußball. Diese Farben der Freiheit haben bereits 30.000 Menschen Ende Mai 1832 zum Hambacher Schloss getragen, um die Knechtschaft des Adels abzuschütteln und für bürgerliche Freiheiten zu kämpfen. Ich finde es toll, dass heute gerade junge Menschen in unserem Lande diese Farben mit Stolz tragen. Wie sagte meine Tochter vor kurzem: Patriotismus ist geil. Da muss es mir als älterer Generation nicht bange werden. So schlagen wir auch die Italiener aus der EM. Allen viel Spass und Spannung beim Fußballspiel.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2012 10:07 Uhr
Jack Murphy

Schwarz Rot Gold =

1813 die Farben der Lützower Jäger im Befreiungskrieg gegen den Kriegsverbrecher und Völkermörder Napoleon Bonaparte und für eine deutsche Einheit,

1817 die Farben der Burschenschaften beim 1. Wartburgfest für die Einheit Deutschlands,

1832 die Farben von Hambach für die Überwindung von Kleinstaaterei in Deutschland,

1848 die Farben der Revolution für die Einheit Deutschlands,

Es wird Zeit, der deutschen Jugend die Identität mit den Helden der deutschen Geschichte für Einheit in Frieden zurückzugeben. Die EU-Utopie ist gescheitert. Nur ein Europa der Vaterländer in Frieden - und in Anerkennung von Unterschieden - hat eine Zukunft. De Gaulle und Adenauer wussten das. Europa unter der Tyrannei des Finanzkapitals führt unweigerlich zu Vertiefung der Lüge und Bürgerkrieg.

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Jahrgang 1960, Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

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