Home
http://www.faz.net/-gzg-74hoq
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Früheres Brauereigelände Henninger-Areal wird von Januar an bebaut

 ·  Das Immobilienunternehmen Actris will im Januar mit der Bebauung des Henninger-Areals in Frankfurt beginnen. Wie ein Vertreter des Bauherrn erläuterte, wird zunächst ein Bürohaus errichtet.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)

Das Immobilienunternehmen Actris will im Januar mit der Bebauung des Henninger-Areals in Frankfurt-Sachsenhausen beginnen. Der Eigentümer will auf dem Gelände ein Stadtquartier mit rund 800 Eigentums- und Mietwohnungen, einer Kindertagesstätte, Einzelhandels- und Büroflächen errichten.

Wie ein Vertreter des Bauherrn erläuterte, wird zunächst ein Bürohaus mit 5000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche errichtet, für das es auch schon einen Mieter gebe. Gleichzeitig werde der Henninger Turm abgerissen. Das frühere Getreidesilo werde sodann als Wohnturm mit ähnlichem Erscheinungsbild und 120 Eigentumswohnungen sowie einem Boarding-Haus neu errichtet. Derzeit läuft für die übrige Wohnbebauung noch ein Architekturwettbewerb mit neun Büros. Das Preisgericht tagt am 30. November.

Für das Areal gibt es mittlerweile auch Baurecht: Wie der Magistrat mitteilt, ist der Bebauungsplan „Rund um den Henninger Turm“ gestern in Kraft getreten. „Damit steht dem Bau von bis zu 800 neuen Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Henninger-Brauerei nichts mehr im Weg“, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz (Die Grünen). Das Henninger-Areal ist mit rund neun Hektar eine der letzten großen Wohnbauflächen im Frankfurter Süden. Hier sollen einmal bis zu 2000 Menschen leben. Gleichzeitig sichert der Bebauungsplan den Verbleib und Betrieb der benachbarten Binding-Brauerei.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Jahrgang 1978, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

Jüngste Beiträge

Zwischen Zuckeln und Rasen

Von Mechthild Harting

Der FDP-Verkehrsminister Florian Rentsch will kein Tempo-30-Limit nachts auf Frankfurter Hauptverkehrsstraßen. Das ist nun offensichtlich und nicht per se verwerflich. Seine Begründung hingegen klingt kurios. Mehr 2 3