http://www.faz.net/-gzg-74hoq

Früheres Brauereigelände : Henninger-Areal wird von Januar an bebaut

Altbekannt: An der äußeren Form des Henninger-Turms ändert sich nicht viel. Bild: Simulation Meixner Schlüter Wendt

Das Immobilienunternehmen Actris will im Januar mit der Bebauung des Henninger-Areals in Frankfurt beginnen. Wie ein Vertreter des Bauherrn erläuterte, wird zunächst ein Bürohaus errichtet.

          Das Immobilienunternehmen Actris will im Januar mit der Bebauung des Henninger-Areals in Frankfurt-Sachsenhausen beginnen. Der Eigentümer will auf dem Gelände ein Stadtquartier mit rund 800 Eigentums- und Mietwohnungen, einer Kindertagesstätte, Einzelhandels- und Büroflächen errichten.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie ein Vertreter des Bauherrn erläuterte, wird zunächst ein Bürohaus mit 5000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche errichtet, für das es auch schon einen Mieter gebe. Gleichzeitig werde der Henninger Turm abgerissen. Das frühere Getreidesilo werde sodann als Wohnturm mit ähnlichem Erscheinungsbild und 120 Eigentumswohnungen sowie einem Boarding-Haus neu errichtet. Derzeit läuft für die übrige Wohnbebauung noch ein Architekturwettbewerb mit neun Büros. Das Preisgericht tagt am 30. November.

          Für das Areal gibt es mittlerweile auch Baurecht: Wie der Magistrat mitteilt, ist der Bebauungsplan „Rund um den Henninger Turm“ gestern in Kraft getreten. „Damit steht dem Bau von bis zu 800 neuen Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Henninger-Brauerei nichts mehr im Weg“, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz (Die Grünen). Das Henninger-Areal ist mit rund neun Hektar eine der letzten großen Wohnbauflächen im Frankfurter Süden. Hier sollen einmal bis zu 2000 Menschen leben. Gleichzeitig sichert der Bebauungsplan den Verbleib und Betrieb der benachbarten Binding-Brauerei.

          Weitere Themen

          Fall Susanna polarisiert Video-Seite öffnen

          Demonstrationen in Mainz : Fall Susanna polarisiert

          Nach dem Mord an der vierzehnjährigen Susanna treffen sich Menschen zu Kundgebungen in ihrer Heimatstadt Mainz. Und die politischen Ansichten, die hier aufeinander treffen, könnten nicht unterschiedlicher sein.

          Alte Türme dürfen ersetzt werden

          Hochhäuser umbauen : Alte Türme dürfen ersetzt werden

          Wer früher ein Hochhaus umbauen wollte, durfte von der alten Form nicht abweichen. Nach der neuen Bauordnung können Gebäude nun abgerissen und „gleichartig“ wieder aufgebaut werden. Die Folgen sind gravierend.

          Topmeldungen

          Der Lack ist ab: Ein alter Golf auf einem Schrottplatz

          VW in der Krise : Diesel ist dicker als Wasser

          Volkswagen scheinen Familienbande wichtiger zu sein als die Aufklärung des Dieselskandals. Darunter leiden vor allem die Kunden. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.