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Veröffentlicht: 26.02.2015, 14:58 Uhr

Freiwillige Vereinbarung Enthornung von Kälbern künftig mit Schmerzmitteln

In Hessen sollen Kälber künftig nur noch mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln enthornt werden. Doch der Umweltministerin Hinz geht das eigentlich noch nicht weit genug.

© dpa Freiwillig: Die Landwirte in Hessen wollen nach einer Vereinbarung mit der Regierung den Kälbern zur Enthornung Schmerzmittel geben.

Die Enthornung von Kälbern soll in Hessen künftig ohne Stress und größere Schmerzen für die Tiere vorgenommen werden. Agrarministerin Priska Hinz (Grüne) unterzeichnete am Donnerstag mit Bauernpräsident Friedhelm Schneider eine freiwillige Vereinbarung, nach der die Kälber vor dem Eingriff Schmerz- und Beruhigungsmittel bekommen sollen. Die Landwirte entfernen bei den Kälbern die Hörner, weil es bei der derzeit gängigen Stallhaltung von Rindern zu Verletzungen durch Hornstöße unter den Tieren und auch von Menschen kommen kann.

„Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die Enthornung von Kälbern gerne ganz abgeschafft sehen würde“, sagte die Ministerin. „Ich verstehe aber auch die Forderung der Landwirte nach einem funktionierenden Arbeitsschutz.“

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Von Ewald Hetrodt

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