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Veröffentlicht: 13.03.2017, 12:38 Uhr

Fraport im Wartestand Übernahme griechischer Flughäfen verzögert sich

Im August 2015 bekam Fraport grünes Licht aus Athen zur Übernahme griechischer Flughäfen. Nur: Der intern gesetzte Übergabetermin vom 15. März kann nicht eingehalten werden.

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© dpa Einer von 14: Flughafen auf Samos

Die Fraport AG ist zuversichtlich, innerhalb der nächsten Wochen die Übernahme von 14 Regionalflughäfen in Griechenland vollziehen zu können. Das teilte ein Sprecher des Frankfurter Flughafenbetreibers auf Nachfrage mit. Intern war zeitweise vom 15. März die Rede gewesen, zum Teil waren in der Fraport-Zentrale auch schon frühere Termine genannt worden.

Jochen Remmert Folgen:

Auf Nachfrage hieß es, dass es lediglich eine Frage von Wochen, nicht von Monaten sei, bis die Übergabe auch auf der administrativen Seite in Griechenland erfolgen könne. Fraport habe alle Bedingungen erfüllt und alle technischen Vorbereitungen getroffen. Es sei ein neues Computersystem installiert worden. Auch was die bei Übergabe der Flughäfen fällige Konzessions-Summe von 1,23 Milliarden Euro betreffe, sei alles vorbereitet. Wie es bei Fraport Greece weiter hieß, sind auch die 330 Millionen Euro bereitgestellt, die Fraport laut Vertrag innerhalb von 48 Monaten in die Flughäfen investieren muss.

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Inzwischen, so erläuterte der Sprecher weiter, sind zudem gut 400 von 500 Stellen der neu gegründeten Tochter Fraport Greece besetzt. Auf die Ausschreibungen habe es online rund 50 000 Anfragen gegeben. Verzögerungen habe es beispielsweise in der Frage der Flughafenfeuerwehren gegeben. Fraport kauft diese Dienstleistungen nach Angaben des Sprechers ein. Um den Forderungen der Fraport zu entsprechen, sei es notwendig, die Wehren zu verstärken. Zudem sei ein Abkommen über die polizeilichen Kontrollen auszuhandeln gewesen. Bei dem Geschäft geht es allein um Regionalflughäfen, darunter jene in Thessaloniki, Santorini, Mykonos, Rhodos und Kos. Auf den 14 Flughäfen wurden im Jahr 2015 knapp 20 Millionen Passagiere gezählt.

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