http://www.faz.net/-gzg-7reya

„Urban gardening“, mehr Sträucher : Frankfurts Innenstadt soll grüner werden

  • Aktualisiert am

Grünzug: An Bäumen mangelt es schon heute etwa an der Günthersburgallee nicht, doch sollen im Herzen Frankfurt noch viele Pflanzen hinzukommen Bild: Eilmes, Wolfgang

Die drei Grünen-Dezernenten im Frankfurter Rathaus haben den Rahmenplan für die Innenstadt überarbeitet. Die neue Fassung berücksichtigt erstmals den Klimawandel.

          Die Frankfurter Innenstadt soll grüner, schöner und lebenswerter werden - trotz des Klimawandels und der Neubauten. Der von den drei Grünen-Dezernenten im Rathaus überarbeitete Rahmenplan sieht im Stadtzentrum mehr Wohnungen, bessere Fußgänger- und Radwege sowie mehr Grün und attraktivere Plätze vor.

          „Das ist ein Paradigmenwechsel. Die Planung ist vom Grün her gedacht“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig bei der Vorstellung des Konzepts am Mittwoch. Der Klimawandel und die alternde Gesellschaft erforderten dies.

          Mehr Radler auf großen Straßen

          Der Rahmenplan gibt die Richtung für die Entwicklung der Innenstadt für die nächsten 10 bis 15 Jahre vor. Er muss noch vom schwarz-grünen Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung angenommen werden.

          „Es geht um eine Reihe von Einzelmaßnahmen“, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz. Dazu gehörten etwa mehr Fußgängerwege und bessere Radfahrverbindungen. Der Durchgangsverkehr könne verlagert und große Straßen - etwa mit Multifunktionsstreifen - für Radfahrer und Fußgänger freundlicher gestaltet werden, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer.

          „Urban gardening“ gewollt

          Die Wallanlagen und das Mainufer sollen besser mit der City über begrünte Wege verbunden werden. 30 bis 60 Meter hohe Häuser könnten an einigen Orten der City sowohl mehr Wohnungen als auch mehr Freifläche für Grün bringen. Öffentliche Plätze sollen bepflanzt und belebt werden.

          Kleinere Projekte wie „urban gardening“ - also Gartenarbeit an ungewöhnlichen Orten in der Stadt -, neue Bäume und Sträucher sowie Dach- und Fassadenbegrünung könnten ebenfalls dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels aufzufangen.

          Quelle: LHE

          Weitere Themen

          Zuflucht vor Trump Video-Seite öffnen

          „Sanctuary City“ : Zuflucht vor Trump

          Immer mehr Städte erklären sich zur sogenannten Sanctuary City, also einer Zufluchtsstadt auch für Flüchtlinge und für Menschen, denen die Abschiebung droht - wegen der restriktiven Flüchtlings- und Einwanderungspolitik, die Trump verfolgt.

          „Unser Volk wurde mit Gewalt kolonialisiert“ Video-Seite öffnen

          Serie Benin-Bronzen : „Unser Volk wurde mit Gewalt kolonialisiert“

          Der nigerianische Künstler Victor Ehikhamenor sorgte auf der Biennale in Venedig für Wirbel, weil er Damien Hirst kritisierte. Auch zu den gestohlenen Kunstschätzen seiner Heimatstadt Benin City hat er eine klare Meinung.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Weltwirtschaftsforum : Alle Augen auf Trump

          Wieder treffen sich die Top-Politiker und Konzernchefs der Welt im kleinen Schweizer Städtchen Davos – auch Amerikas Präsident will dabei sein. Dass das Forum ein Erfolg wird, ist dennoch unsicher. Denn Asiens wichtigster Mann bleibt daheim. Ein Kommentar.

          Neue Details ums „Horrorhaus“ : Fürs Leben gezeichnet

          Über das „Horrorhaus von Perris“, in dem ein Paar seine 13 Kinder jahrelang quälte, wird immer mehr bekannt. Doch die Eltern erklären sich für nicht schuldig. Sind sie Psychopathen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.