13.05.2012 · Beflügelt vom Wahlsieg bei der Oberbürgermeisterwahl, geht die Frankfurter SPD beim Nachtflugverbot auf Konfrontationskurs mit der Landespartei. Der neue Rathauschef lässt anderes noch im Ungefähren.
Von Hans RiebsamenRichtlinien für Lesermeinungen
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... das schlimmste was Frankfurt und dem Flughafen passieren konnte... Peter Feldmann. traurig aber wahr...
Wer wird Spitzenkandidat der SPD?
Dies wird eine spanndende Landtagswahl 2013. Wer wird Spitzendkandidat
der SPD? Herr Schäfer-Gümbel ist beim Thema Fluglärm
leider keine Wahlalternative zu Herrn Bouffier- aber wen hat die SPD
sonst nioch? Keine Hannelore Kraft in Sicht und Herr Feldmann ist nun
Bürgermeister. Den hätten wir Lärmgeschädigten aus
Mainz und Rheinhessen mit unterstützt.
Die Grünen im Landtag positionieren sich deutlich gegen den
Fluglärm, aber sie brauchen einen Bündnispartner, und diese
SPD wird es in dieser Frage nicht sein.
Es ist schön, daß sich Herr Feldmann an seine Wahlversprechen erinnert. Das gibt den Fluglärmgefolterten Hoffnung. Die Erweiterung des Nachtflugverbotes ist notwendig! Ebenso die Lärmobergrenze für den Tag. Daraus wird sich wohl eine Betriebsbeschränkung für die neue Bahn ergeben. So ist das halt, wenn man Flughafenerweiterungen gegen den Willen der Betroffenen durchsetzt. Die Landes SPD täte gut daran sich Herrn Feldmanns Meinung anzuschließen, denn so klein ist die Zahl der Betroffenen nicht. Zwar gibt es zweifelsfrei auch andere Themen. Jedoch fällt es schwer sich bei dem Lärm auf etwas anderes zu konzentrieren. Der an den Tag gelegte Stil des Herrn Feldmann lässt hoffen, daß es doch noch Politiker gibt, die nicht nur nach den Lobbyisten der Wirtschaft schielen und dafür alle Dämme der Vernunft einreißen.