Home
http://www.faz.net/-gzg-76hsq
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 12.02.2013, 11:20 Uhr

„Frankfurter Rundschau“ Insolvenzverwalter wartet auf Angebot aus Türkei

Im Bieterstreit um die „Frankfurter Rundschau“ wartet der Insolvenzverwalter weiter auf ein besseres Angebot aus der Türkei. Verleger Burak Akbay hatte ein solches angekündigt.

© dpa Der türkische Verleger Burak Akbay lässt mit seinem konkretisierten Angebot laut Insolvenzverwalter auf sich warten

Im Bieterstreit um die schwer angeschlagene „Frankfurter Rundschau“ wartet die Insolvenzverwaltung nach wie vor auf ein besseres Angebot aus der Türkei. „Es liegt uns noch kein konkreteres und ausreichendes Angebot des türkischen Verlegers Burak Akbay vor“, sagte der Sprecher von Insolvenzverwalter Frank Schmitt, Ingo Schorlemmer, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Akbay hatte vor einer Woche angekündigt, das zunächst gemachte Angebot für die FR zu konkretisieren. Schmitt hatte zuvor ein erstes Angebot des Türken als „zu niedrig“ und „nicht akzeptabel“ bezeichnet.

Bundeskartellamt prüft

Der Verleger will die FR nach eigenen Angaben als überregionale Zeitung mit einem eigenen Druckhaus fortführen. Akbay ist Inhaber des türkischen Verlags- und Druckereihauses Estetik Yayincilik, das die regierungskritische „Sözcü“ herausgibt. Neben ihm hat auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Interesse an der angeschlagenen Traditionszeitung gezeigt. Derzeit prüft das Bundeskartellamt diese mögliche Übernahme.

Mehr zum Thema

Die „Frankfurter Rundschau“ hatte im November angesichts massiver Verluste Insolvenz angemeldet. Insgesamt stehen rund 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel, davon etwa die Hälfte im Druckzentrum.

Quelle: LHE

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Flüchtlingsdrama Syriens Armee rückt weiter auf türkische Grenze vor

Die syrische Armee steht angeblich nur noch 25 Kilometer vor der türkischen Grenze, wo Zehntausende Flüchtlinge ausharren. Ihnen bleibt der Weg in die Türkei versperrt. Ihre Lage ist zum Verzweifeln. Mehr

08.02.2016, 12:30 Uhr | Politik
Istanbul Türkische Polizei verhaftet mutmaßliche IS-Mitglieder

Im Südosten der Türkei hat die türkische Polizei mutmaßliche IS-Mitglieder festgenommen. Ein Zusammenhang mit dem Anschlag vom Dienstag wurde bisher nicht bestätigt. Mehr

13.01.2016, 09:37 Uhr | Politik
Nach Bomben auf Aleppo EU drängt Türkei zu Aufnahme von syrischen Flüchtlingen

Nach der Regierungsoffensive und russischen Bombenangriffen auf Aleppo sind Zehntausende Syrer auf der Flucht. Die EU drängt die Türkei, die Menschen ins Land zu lassen. Präsident Erdogan sagt zu – im Notfall. Mehr

07.02.2016, 10:43 Uhr | Politik
Cizre Tote bei Kämpfen im Südosten der Türkei

Bei Gefechten zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kämpfern der Arbeiterpartei Kurdistans PKK in Cizre im Südosten der Türkei hat es Tote und Verletzte gegeben. In dem Gebiet nahe der syrischen Grenze liefern sich türkische Sicherheitskräfte schon länger Kämpfe mit Unterstützern der PKK. Mehr

22.01.2016, 09:07 Uhr | Politik
Nach Kämpfen in Aleppo Türkischer Vize-Regierungschef Kurtulmus stellt Grenzöffnung in Aussicht

Trotz Winterkälte verwehrt die Türkei weiter Zehntausenden syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem umkämpften Aleppo den Einlass. Jetzt sagt Vize-Regierungschef Kurtulmus, die Türkei werde die Flüchtlinge nicht dem Tod überlassen. Mehr

07.02.2016, 17:23 Uhr | Politik

Pflicht zur Information

Von Ralf Euler

Vertuscht Hessens Polizei gezielt Straftaten von Flüchtlingen? Eine Reihe von Fällen erweckt diesen Eindruck. Den Finger in die Wunde zu legen, ist hilfreich. Mehr 47

Abonnieren Sie unsere Rhein-Main Newsletter

  • Newsletter auswählen

    Newsletter auswählen