12.02.2013 · Im Bieterstreit um die „Frankfurter Rundschau“ wartet der Insolvenzverwalter weiter auf ein besseres Angebot aus der Türkei. Verleger Burak Akbay hatte ein solches angekündigt.
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Publicity auf Kosten des Journalismus in Deutschland
Soweit man der Presse entnehmen kann, betreibt Herr Akbay in der
Türkei eine ultranationalistische Zeitung. Es ist völlig
unplausibel, weshalb jemand in der Türkei gegen die
Demokratisierung und gegen eine freie Gesellschaft anschreiben
läßt und in Deutschland die "Frankfurter Rundschau"
erwerben möchte. Überdies fehlt ihm offensichtlich das
nötige Kleingeld. Hier werden Hoffnungen geweckt und eine
überfällige Sanierung der FR verhindert, damit sich das
türkische Verlagshaus bekannt machen kann.
Ich wünsche der FAZ daher - als bisheriger Rundschau-Leser! -
daß sie den Zuschlag erhält. Hoffentlich wird dabei nicht nur
der "große Korrespondentenjournalismus" erhalten,
sondern auch die hervorragende und Kenntnisreiche Berichterstattung aus
der Region. Gerade hier in Offenbach möchte ich dieses Angebot
nicht missen.