Home
http://www.faz.net/-gzg-6xtke
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankfurter Flughafen Montag von 5 Uhr an 24-Stunden-Streik

19.02.2012 ·  Am Frankfurter Flughafen wird am Montag wieder gestreikt. Die rund 200 Vorfeldbeschäftigten verschärfen ihren Arbeitskampf mit dem Flughafenbetreiber Fraport.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Am Frankfurter Flughafen wird am Montag wieder gestreikt. Die rund 200 Vorfeldbeschäftigten verschärfen ihren Arbeitskampf mit dem Flughafenbetreiber Fraport und legen von 5 Uhr an für 24 Stunden die Arbeit nieder. Laut Fraport ist mit zahlreichen Flugausfällen zu rechnen. Insbesondere Inlandsflüge, aber auch Flüge auf Mittelstrecken innerhalb Europas könnten dem Ausstand zum Opfer fallen. Allein die Lufthansa streicht etwa gut 200 Starts und Landungen, Langstreckenflüge sollen nach Auskunft eines Sprechers aber nicht betroffen sein. Fraport erwartet, dass insgesamt bis zu 70 Prozent aller rund 1250 geplanten Flugbewegungen stattfinden werden.

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will mit dem 24-Stunden-Streik in der Tarifauseinandersetzung mit Fraport den Druck erhöhen. „Die Betreibergesellschaft Fraport hat sich nicht bewegt, es gibt nicht einmal den Versuch einer Kontaktaufnahme“, sagte Tarifvorstand Markus Siebers. Ein Fraport-Sprecher äußerte dagegen: „Wir sind jederzeit gesprächsbereit und fordern die GdF auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“ Er kritisierte die „überzogenen Forderungen und die starrsinnige Haltung der GdF“, die zu Lasten der Passagiere, Fluggesellschaften und der Fraport-Mitarbeiter gehe.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Perspektivlosigkeit ist Gift

Von Rainer Schulze

Die Zukunft der Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte ist unklar. Das Land will sich von der Beteiligung trennen - Frankfurt hat die Hand gehoben. Eine Entscheidung tut not. Mehr