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Frankfurter Flughafen Aktionsplan zu Fluglärm bis Mitte des Jahres

 ·  Bis Mitte 2013 will der Darmstädter Regierungspräsident den sogenannten Lärmaktionsplan vorlegen. In der großen Mehrzahl von Stellungnahme werde ein ausgedehnteres Nachtflugverbot gefordert.

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Bis Mitte des Jahres will der Darmstädter Regierungspräsident Johannes Baron (FDP) den sogenannten Lärmaktionsplan zu den Auswirkungen des Frankfurter Flughafens fertigstellen. Insgesamt seien rund 11.000 Stellungnahmen von Bürgern, Kommunen und Organisationen zu dem Entwurf eingegangen, der im September in den Rathäusern der Region ausgelegen hatte.

Laut Regierungspräsidium wird in etwa 80 Prozent der Reaktionen gefordert, das Nachtflugverbot um zwei Stunden auf die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr zu erweitern. Etwa zwei Drittel der Stellungnahmen plädierten dafür, die Zahl der Flugbewegungen zu „deckeln“, etwa 40 Prozent verlangten, die neue Landebahn müsse geschlossen werden.

Sehr oft sei auch die vor allem in Rheinhessen für Unmut sorgende Südumfliegung thematisiert worden. Nun sollen Fachbehörden zu den Vorschlägen Stellung nehmen. Aus dem Lärmaktionsplan, der auf eine EU-Richtlinie zurückgeht, können Bürger keine Ansprüche herleiten.

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29.01.2013, 23:23 Uhr

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Von Mechthild Harting

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