http://www.faz.net/-gzg-95r54

F.A.Z. exklusiv : Savedroid will bald auch Cryptogeld-Sparbuch anbieten

Sammelt Geld von Investoren ein, um sein Gechäftsmodell zu erweitern: Yassin Hankir, Gründer und Chef von Savedroid Bild: Patricia Kühfuss

Das Frankfurter Fintech Savedroid steht vor der nächsten Finanzierungsrunde und will bald auch eine Art Sparbuch für Crypto-Währungen anbieten. Nun hat es einen namhaften Investor gewonnen.

          Das Frankfurter Fintech Savedroid steht vor der nächsten Finanzierungsrunde und will von Mitte des Jahres an auch eine Art Sparbuch für Crypto-Währungen wie Bitcoin anbieten. Wie Gründer und Vorstand Yassin Hankir der Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z. vorab sagte, erhält die 2015 gegründete Firma etwas mehr als eine Million Euro; bisher sind ihr zwei Millionen Euro zugeflossen. Laut Hankir beteiligt sich Alfred Schorno, Mitglied des Managements der zur Deutschen Börse gehörenden Devisen-Plattform 360T, neu an Savedroid. Die Investitions- und Strukturbank von Rheinland-Pfalz stocke ihre Beteiligung auf.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Savedroid betreibt eine App, mit der Nutzer gleichzeitig Geld von ihrem Girokonto auf ihr Sparkonto buchen lassen können, während sie einkaufen. Künftig will die Finanztechnologie-Firma ihre Dienstleistungen um eine Plattform für Crypto-Währungen erweitern. Zu diesem Zweck wird sie laut Hankir diesen Freitag einen sogenannten ICO (Initial Coin Offering) starten – eine Mischung aus einem Börsengang und Crowdfunding.

          Savedroid will demnach internationalen Anlegern Wertgutscheine für künftige Dienstleistungen des Fintechs („Token“) anbieten. Die Firma erhoffe sich einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag als Erlös, den sie in den Aufbau der notwendigen Technik stecken wolle. Ein Ziel sei, Nutzern den Erwerb von Crypto-Währungen zu geringen Beträgen zu ermöglichen. Dazu werde Savedroid mit einer Crypto-Börse kooperieren.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          SPD-Chefin Andrea Nahles nach den Verhandlungen über Maaßen.

          Sozialdemokraten : Nahles widerspricht Darstellungen Seehofers

          Die Koalitionsspitzen haben sich darauf geeinigt, Maaßen als Sonderbeauftragten ins Innenministerium zu versetzen. Laut CSU-Chef Seehofer hat die Lösung schon einmal auf dem Tisch gelegen. Nahles sieht das anders.

          Mangelberufe : Stellen: viele, Bewerber: null

          Stolze 61 Tätigkeiten umfasst die Mangelberufe-Liste der Arbeitsagentur. Warum bloß sind sie so unbeliebt? Eine Spurensuche anhand dreier Beispiele.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.