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F.A.Z. exklusiv : Savedroid will bald auch Cryptogeld-Sparbuch anbieten

Sammelt Geld von Investoren ein, um sein Gechäftsmodell zu erweitern: Yassin Hankir, Gründer und Chef von Savedroid Bild: Patricia Kühfuss

Das Frankfurter Fintech Savedroid steht vor der nächsten Finanzierungsrunde und will bald auch eine Art Sparbuch für Crypto-Währungen anbieten. Nun hat es einen namhaften Investor gewonnen.

          Das Frankfurter Fintech Savedroid steht vor der nächsten Finanzierungsrunde und will von Mitte des Jahres an auch eine Art Sparbuch für Crypto-Währungen wie Bitcoin anbieten. Wie Gründer und Vorstand Yassin Hankir der Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z. vorab sagte, erhält die 2015 gegründete Firma etwas mehr als eine Million Euro; bisher sind ihr zwei Millionen Euro zugeflossen. Laut Hankir beteiligt sich Alfred Schorno, Mitglied des Managements der zur Deutschen Börse gehörenden Devisen-Plattform 360T, neu an Savedroid. Die Investitions- und Strukturbank von Rheinland-Pfalz stocke ihre Beteiligung auf.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Savedroid betreibt eine App, mit der Nutzer gleichzeitig Geld von ihrem Girokonto auf ihr Sparkonto buchen lassen können, während sie einkaufen. Künftig will die Finanztechnologie-Firma ihre Dienstleistungen um eine Plattform für Crypto-Währungen erweitern. Zu diesem Zweck wird sie laut Hankir diesen Freitag einen sogenannten ICO (Initial Coin Offering) starten – eine Mischung aus einem Börsengang und Crowdfunding.

          Savedroid will demnach internationalen Anlegern Wertgutscheine für künftige Dienstleistungen des Fintechs („Token“) anbieten. Die Firma erhoffe sich einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag als Erlös, den sie in den Aufbau der notwendigen Technik stecken wolle. Ein Ziel sei, Nutzern den Erwerb von Crypto-Währungen zu geringen Beträgen zu ermöglichen. Dazu werde Savedroid mit einer Crypto-Börse kooperieren.

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