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Frankfurter CDU feiert Weyland : „#OBernadette“ inklusive: Endlich wieder Wahlkampf

Winke, winke: CDU-Kandidatin Weyland dankt ihren Parteifreunden für den Beifall zum Wahlkampfauftakt Bild: Wolfgang Eilmes

Sollte Bernadette Weyland die Frankfurter OB-Wahl im nächsten Jahr am 25. Februar gegen Amtsinhaber Feldmann verlieren: An der Unterstützung der CDU für ihre Kandidatin zum Wahlkampfauftakt wird es nicht gelegen haben.

          Oranges Scheinwerferlicht, T-Shirts mit dem Hashtag-Aufdruck „#OBernadette“, wummernde Bässe, rhythmisches Klatschen von mehr als 200 CDU-Parteifreunden – an der Inszenierung des Wahlkampfauftakts zumindest kann es nicht gelegen haben, wenn Bernadette Weyland die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl im nächsten Jahr am 25. Februar gegen Amtsinhaber Peter Feldmann verlieren sollte. Aber von dieser Möglichkeit war am Abend in der Klassikstadt in Fechenheim ohnehin nicht die Rede.

          Matthias Trautsch

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Allen voran Ministerpräsident und Landesparteivorsitzender Volker Bouffier erweckte den Eindruck, als brenne die CDU darauf, „endlich wieder Wahlkampf“ zu machen. Die 59 Jahre alte Kandidatin bringe als langjährige Frankfurter Kommunalpolitikerin und als Staatssekretärin im hessischen Finanzministerium die Erfahrung in der „Steuerung großer Apparate“ mit und zeichne sich zudem durch Empathie und Glaubwürdigkeit aus. Als Oberbürgermeisterin werde sie nicht jedem nach dem Mund reden, aber alle gleichermaßen ernst nehmen – Eigenschaften, die dem derzeitigen Oberbürgermeister, einem Sozialdemokraten, nach Meinung der Christdemokraten abgehen.

          Auch der Frankfurter Parteichef Jan Schneider warf Pfeile in Richtung Feldmann, unter anderem mit dem Hinweis auf die Ära der im Publikum sitzenden, für ihr verbindliches Auftreten – auch gegenüber Vertretern der Wirtschaftswelt – bekannten Feldmann-Vorgängerin Petra Roth. Frankfurt habe viele Stärken, sagte er, aber eine Schwäche sitze in Raum 213 des Rathauses, dem Dienstzimmer des Stadtoberhauptes. Es sei Zeit, dass ein CDU-Mitglied dort wieder einziehe.

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