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Frankfurter Buchmesse : Salman Rushdie hält Eröffnungsrede

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Mit einer „Fatwa“ von 1989 waren Muslime in aller Welt aufgerufen, ihn zu töten: Salman Rushdie Bild: dpa

Der indisch-britische Autor Salman Rushdie wird die Frankfurter Buchmesse dieses Jahr eröffnen. Bis heute ist ein Todesurteil über ihn verhängt.

          Salman Rushdie wird die Frankfurter Buchmesse besuchen - noch vor ihrer Eröffnung. Der indisch-britische Autor ist Gastredner bei der Auftakt-Pressekonferenz am 13. Oktober. Das bestätigte die Buchmesse am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

          Rushdie war 1989 mit einer „Fatwa“ belegt worden: Sein Roman „Die satanischen Verse“ wurde als Kritik am Propheten Mohammed empfunden. Muslime in aller Welt waren aufgerufen, Rushdie zu töten. Der Autor lebte jahrelang unter Polizeischutz an wechselnden geheimen Orten. Das Todesurteil wurde bis heute nicht aufgehoben, dennoch zeigt sich Rushdie inzwischen wieder in der Öffentlichkeit.

          „Seine Biographie und sein literarisches Werk verleihen ihm eine gewichtige Stimme in der weltweiten Diskussion über Meinungsfreiheit im Publizieren“, begründete Buchmessen-Direktor Juergen Boos die Einladung. Meinungsfreiheit ist eines der Schwerpunktthemen der diesjährigen Buchmesse.

          Über sein Leben unter der Todesdrohung hatte Rushdie 2012 in dem autobiografischen Roman „Joseph Anton“ berichtet.

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