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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankfurter Bankenviertel „Occupy“-Zelte dürfen bis 15. Mai bleiben

 ·  Die Bewohner der „Occupy“-Zelte im Frankfurter Bankenviertel müssen Feuertonnen, Wärmeofen, Wärmepilze und Holzpaletten aus dem Camp entfernen. Die Zelte selbst dürfen bis 15. Mai stehen bleiben.

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Die Zelte des Occupy-Camps in Frankfurt dürfen bis zum 15. Mai vor der Europäischen Zentralbank bleiben. Das Ordnungsamt habe zur Auflage gemacht, dass Feuertonnen, Wärmeofen, Wärmepilze und Holzpaletten entfernt werden müssten, teilte das Ordnungsdezernat mit. Die Stadt erkenne das Bemühen der Aktivisten an, die Situation des Lagers zu verbessern, sagte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) laut Mitteilung.

Es sei in der neuen Verfügung aber unter anderem klargestellt worden, dass ungenutzte Zelte zu entfernen seien. „Eine Bevorratung für eventuelle Besucher wird ausdrücklich nicht gestattet.“ Umstritten zwischen Stadt und Aktivisten ist die zeitweise Anwesenheit einiger Rumänen im Camp.

Bei der letzten Begehung am 7. Mai habe das Jugend- und Sozialamt den im Camp lebenden Osteuropäern Hilfe anbieten wollen, sie aber nicht angetroffen, berichtete die Stadt. In dem Lager protestieren seit über einem halben Jahr Kapitalismuskritiker.

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