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Donnerstag, 09. Februar 2012
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Zoll stoppt Passagier 23.000 Euro-Geldscheine im Reisegepäck

10.04.2008 ·  Der Zoll hat am Frankfurter Flughafen vor der Ausreise einen Vietnamesen gestoppt, der sein Gepäck mit Geldscheinen vollgestopft hatte. In den fünf Koffern und Taschen befanden sich 23.000 Euro-Geldscheine im Gesamtwert von 1,36 Millionen Euro.

Von Katharina Iskandar
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Mit 1,36 Millionen Euro im Gepäck ist ein vietnamesischer Passagier am Flughafen aufgegriffen worden. Nach Angaben des Zolls hatte der Mann die mehr als 23.000 Scheine sorgfältig in seinen fünf Gepäckstücken versteckt. Das Geld war unter anderem in Keksverpackungen, Pralinenschachteln und original verpackten Oberhemden entdeckt worden, wie ein Zollsprecher berichtete.

Gegenüber den Beamten gab der 49Jahre alte Geschäftsmann an, das Geld sei als Anzahlung für ein Heizkraftwerk in Paris vorgesehen gewesen, das Geschäft sei jedoch nicht zustande gekommen. Ob diese Behauptung zutrifft, konnte der Zoll nicht bestätigen. Die weiteren Ermittlungen habe die Polizei übernommen, so der Sprecher. Da die Ein- und Ausfuhr von mehr als 10.000 Euro schriftlich beim Zoll angemeldet werden muss, droht dem Asiaten nun ein Bußgeld von rund 350.000 Euro.

Nach einer EU-Vorschrift muss die Ein- und Ausfuhr von Summen über 10.000 Euro angemeldet werden. Sonst drohen laut Zoll Bußgelder von 25 Prozent der nicht angemeldeten Summe. Die Zöllner waren von Sicherheitsmitarbeitern des Flughafens benachrichtigt worden, denen bei der Sicherheitsabfertigung des Mannes einige dicke Geldbündel aufgefallen waren.

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