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SPD Tafel ist Favoritin für Frankfurter SPD-Vorsitz

06.02.2007 ·  Nachdem Holger Tschierschke und Michael Paris ihren Verzicht auf eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz angekündigt haben, wird die Stadtverordnete Elke Tafel voraussichtlich das Amt übernehmen.

Von Hans Riebsamen
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Die Frankfurter SPD sucht einen neuen Vorsitzenden – und die Wahrscheinlichkeit, dass die Stadtverordnete Elke Tafel dieses Amt übernehmen wird, ist größer geworden. Zwei potentielle Nachfolger des scheidenden Parteichefs Franz Frey haben mittlerweile ihren Verzicht auf eine Kandidatur angekündigt: Holger Tschierschke vom linken Flügel sieht sich beruflich zu stark belastet; der Stadtverordnete Michael Paris möchte sich ganz auf den Gewinn eines Landtagsmandats konzentrieren. Beide wollen sich jedoch auf dem Parteitag am 16. März um das Stellvertreter-Amt bewerben.

Im Rennen sind somit nur noch Freys bisherige Stellvertreterin Tafel und der Bundestagsabgeordnete Gregor Amann. Letzterer zeigt sich allerdings weiterhin unentschlossen, ob er überhaupt antreten solle. Amann ist nicht erpicht auf das Spitzenamt, doch gibt es Kräfte, die den Pragmatiker zur Kandidatur drängen, um einen Durchmarsch der Parteilinken zu verhindern. Diese hatte sich zunächst auf Tschierschke festgelegt, der nach den Vorstellungen der Linken zusammen mit Tafel ein Führungsteam bilden sollte.

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Jahrgang 1954, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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