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Schule Schüler boykottieren Unterricht - Protest gegen Bildungspolitik

27.11.2006 ·  Schüler der Frankfurter Wöhlerschule protestieren gegen die hessische Bildungspolitik. Statt den Unterricht zu besuchen, sprechen sie in Arbeitskreisen über Bildungsabbau und vor dem Staatlichen Schulamt demonstrieren.

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Schüler der Frankfurter Wöhlerschule haben am Montag morgen gegen die hessische Bildungspolitik protestiert. In einer Vollversammlung hatten die Schüler in der vergangenen Woche einen Boykott des Unterrichts am Montag beschlossen. Stattdessen wollen sich die rund 1000 Gymnasiasten in Arbeitsgruppen und einer Podiumsdiskussion mit der Bildungspolitik beschäftigen.

Die Schüler kritisieren insbesondere die Umsetzung der Unterrichtsgarantie, sagte der Schulsprecher Fridtjof Ilgner. Darüber hinaus richte sich der Protest gegen das „Turbo-Abitur“ nach acht Gymnasialjahren und die Einführung von Studiengebühren.

Helmholtzschüler als Vorbilder

Für den Mittag hat die Schülervertretung einen Protestmarsch zum Stadtschulamt angekündigt, dem sich auch andere Gymnasien anschließen wollen. Der Schulleiter Norbert Rehner versicherte, daß trotz des Boykotts ein geregelter Unterricht stattfinden werde. Gleichzeitig schätze er das Engagement der Gymnasiasten und den Willen, sich mit der Schulpolitik auseinander zu setzen.

Im September hatten schon Gymnasiasten der Frankfurter Helmholtzschule den Unterricht boykottiert. Auch dies geschah aus Protest gegen die Bildungspolitik der CDU-Landesregierung.

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