06.05.2011 · CDU und Grüne wollen Frankfurt weiter gemeinsam regieren und in den nächsten Jahren mehr Geld für Bildung Soziales ausgeben. „Das wird eine Koalition der Nachhaltigkeit“, kündigte Rathauschefin Petra Roth an.
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Frankfurt zur "Green City"? Von mir aus gerne, nur, ich glaube es nicht so ganz!
Auf Frankfurter Straßen herrscht wie gehabt das Recht des Stärkeren, von jetzt schon einer Wahlperiode grüner Mitregierung ist da nicht wirklich was zu bemerken. Man hat natürlich mit grossem Tamtam solche Projekte realisiert wie etwa die Umwandlung eines Teils der Rotlintstrasse (Nordend) in eine Spielstrasse und das dann ganz stolz "Begegnungsstrasse" getauft. Da aber niemand mal auf die Idee käme, dort auch zu kontrollieren (und nicht nur da, wo der Rubel rollt), wird da genauso weiter gebrettert wie sonst überall in der Stadt auch; die einzige "Begegnung", die ein spielendes Kind dort zu erwarten hätte, ist die mit dem Tod. Diese Art von "Green City" hätte man sich auch ersparen können.
Wenn man aus Frankfurt einen Luftkurort, mit nur noch etwas öffentlicher Verwaltung und nichts anderem mehr, machen will, dann geht das auch einfacher: Ausgangssperre ab 21:00; Stromsperre ab 22:00. Wir werden diesen verdammten Nachtschwärmern schon noch zeigen wo es langgeht. Und wer um diese Zeit noch arbeiten muss, der kann sowieso politisch nicht ganz korrekt sein.
Aber mal im Ernst. So was kann sich vielleicht London leisten. Das ist die Hauptstadt eines souveränen und noch dazu zentralistischen Staates. Da haben die meisten Unternehmen keine andere Wahl des Standortes. Frankfurt steht wesentlich stärker in der Konkurenz.
Aber hier zeigt sich mal wieder die fatale Ignoranz von denjenigen, die zum grossen Teil noch nie gearbeitet haben, es sei denn im ÖD (Grüne), in Zusammenarbeit mit denen, die zumeist nicht mehr arbeiten (Seniorenunion). Wer aktiv im Berufsleben steht und sein Geld nicht in irgend einer Weise vom Staat bekommt, gilt nur noch als lästig.
Aber wo kommen Renten, Pensionen und Beamtenbesoldungen denn eigentlich her ? Aus einer grossen Kiste im Keller des Finanzministeriums ?
Petra Roth ist ja eine außergwöhnlich sympathische Repräsentantin der Stadt Frankfurt. Ich gebe gerne zu, dass ich mich jahrelang dadurch blenden ließ.
Die Verkehrspolitik, so wie sie sich dem Frankfurter Bürger zeigt, ist allerdings eine einzige Katastrophe. Da werden dieselben Straßen zwei- bis dreimal pro Jahr aufgerissen, das eine mal für Kabel, das andere mal für andere Leitungen usw. Unnötige Staus. Schlechte Organisation. An großen Kreuzungen keine Linksabbiegerspur. Da fährt man schon einmal für eine Strecke von 800 Metern zur Tankstelle hin und zurück 5 Kilometer. Schlechte Radfahrerwege usw.
Petra Roths Aufsichtsratsfunktion beim größten Vermieter der Stadt Frankfurt hat den Mietern auch nicht gerade gut getan.
Ich würde Frau Roth jedenfalls nicht mehr wählen, wenn sie noch einmal antreten würde. Sympathie ist nicht alles.
Tempo 30 bei Nacht - welch eine politische Innovation
Nachts Tempo 30 und in 40 Jahren 100% Ökostrom. Das mit dem Tempo 30 ist ja zu machen obwohl es aus ökologischer Sicht (CO2) und wegen höheren Lärms unsinnig ist. Macht aber nichts, denn wir lieben nicht die Realität, sondern nur die Symbolpolitik. 100% Ökostrom in 40 Jahren ist so wie in 40 Jahren eröffnen wir eine Marskolonie. Versprechen kann das diese Politgeneration aber realisieren muss es die Nächste. Das Gute daran ist dass man dann sowieso nicht mehr verantwortlich ist und das dumme Geschwätz von heute ist in der Zukunft vergessen. Also ein super Zukunftsplan was sich Schwarz-Grün da zusammengebastelt haben. Nachhaltigkeit sein kann man auch wenn man auf seinen Fehlern jahrelang beharrt und eine Beratungsresistenz entwickelt. Bis jetzt ist nicht zu sehen was die Schwarz-Grüne Koalition so besonders für Frankfurt geleistet hat.