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Nach Attacke auf Rabbiner Soko „Westend“ tappt weiter im Dunkeln

12.09.2007 ·  Nach dem Attentat auf einen orthodoxen Rabbiner hat die Sonderkommission „Westend“ der Frankfurter Polizei nach wie vor keine heiße Spur. Dem Opfer, das nach dem erlittenen Messerstich operiert werden musste, geht es derweil besser.

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Nach dem Attentat auf einen orthodoxen Rabbiner hat die Sonderkommission „Westend“ der Frankfurter Polizei nach wie vor keine heiße Spur. Die Ermittler suchten nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch am Mittwoch nach einem 20 bis 30 Jahre alten, südländisch aussendenden Mann, der den jüdischen Geistlichen am vergangenen Freitagabend mit einem Messerstich schwer verletzt hatte. Auch auf die beiden Begleiterinnen des Unbekannten, die die Polizei als Zeuginnen sucht, gab es keinen Hinweis.

Handzettel mit dem Phantombild des Messerstechers wurden im Umkreis des Tatorts in der Nähe des Frankfurter Polizeipräsidiums an Kiosken und Supermärkten und in Briefkästen verteilt. Nach Angaben der Polizei hat die Tat einen antisemitischen Hintergrund. Zur Sonderkommission der Polizei gehören unter anderem Beamte der Mordkommission und des Staatsschutzes. Für Hinweise wurde eine Belohnung von 4000 Euro ausgesetzt.

Der Unbekannte hatte dem 42 Jahre alten jüdischen Geistlichen auf der Straße ein Messer in den Bauch gestochen. Er rief: „Scheiß-Jude, ich bringe dich um.“ Der Rabbiner, der der orthodoxen Glaubensgemeinschaft der Lubawitscher angehört, wurde ins Krankenhaus gebracht. Es geht ihm inzwischen besser.

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