07.11.2008 · Frankfurts Kämmerer Becker (CDU) ist für 2009 geglückt, was im Bund seit langem misslingt - ein ausgeglichener Etat. Stolz zeigt er sich vor allem darüber, dass viel für Familien getan wird. Die Stadt stellt Erzieher ein, baut das Angebot an Hortplätzen aus und reduziert auf der anderen Seite die Elternbeiträge.
Noch geht es Frankfurt offenbar gut. Kämmerer Uwe Becker (CDU) ist für 2009 geglückt, was im Bund seit langem misslingt - die Vorlage eines ausgeglichenen Haushalts. Und das, obwohl wegen der Finanzkrise und der heraufziehenden Konjunkturflaute schon mit einem geringeren Aufkommen aus der Gewerbesteuer gerechnet wird als im vergangenen und in diesem Jahr. Stolz zeigte sich der Politiker in der Stadtverordnetenversammlung vor allem darüber, dass viel für Familien getan wird.
Die Stadt stellt zusätzliche Erzieher ein, baut das Angebot an Hortplätzen aus und reduziert auf der anderen Seite die Elternbeiträge. Die Opposition kritisierte denn auch nicht die Sozialpolitik der schwarz-grünen Koalition, sondern die Geldanlage der Stadt - während Vereine sparen müssten, habe die Kämmerei auf Aktien gesetzt, die jetzt unter dem Einstandspreis notierten. Auch die Forderung nach einem Vorziehen von Investitionen wurde laut. So lasse sich die Konjunktur beleben, hieß es.