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Freitag, 17. Februar 2012
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Kriminalität Weniger Morde und Raubüberfälle in der Verbrechenshochburg Frankfurt

07.01.2005 ·  Frankfurt hat gute Chancen, ihren wenig schmeichelhaften Titel als deutsche Hauptstadt des Verbrechens abzugeben. 2004 wurden 17 Prozent weniger Fälle von Mord und Totschlag verzeichnet als im Vorjahr. Auch gab es weniger Überfälle.

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Die Stadt Frankfurt hat gute Chancen, ihren Negativ-Titel als deutsche Hauptstadt des Verbrechens wieder abzugeben. Nach Informationen der „Bild-Zeitung“ (Freitagausgabe) ist im vergangenen Jahr die Zahl der Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag) um 17 Prozent zurückgegangen. Ein ähnlicher Trend sei bei Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Menschenraub und Geiselnahmen zu erwarten.

Wie auch dpa erfuhr, sind die Fallzahlen beim Straßenraub und Autodiebstahl im Jahr 2004 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich gesunken. Die Zahl der Wohnungseinbrüche habe sich in etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres eingependelt. Die Pressestelle des Präsidiums wollte die Angaben nicht kommentieren, sondern verwies auf die Veröffentlichung der genauen Zahlen im Frühjahr.

Mit einem starken Anstieg der Fallzahlen und 17.159 registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner hatte Frankfurt für das Jahr 2003 eine inoffizielle Liste der am stärksten belasteten Städte Deutschlands angeführt. Darauf folgten Berlin (16.620) und Hamburg (15.698).

Wichtige Gründe für den Rückgang der registrierten Kriminalität könnten die Einführung des so genannten kleinen Waffenscheins unter anderem für Klappmesser und Gaspistolen sowie spezielle Ermittlungsgruppen der Polizei sein.

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