17.07.2006 · Die Zahl der am Frankfurter Flughafen aufgegriffenen Drogen-Kuriere, die Rauschgift in kleinen Behältern verschluckt hatten, steigt dramatisch. Die meisten Kuriere stammten aus Nigeria und Ghana, heißt es beim Zoll.
Die Zahl der am Frankfurter Flughafen aufgegriffenen Drogen-Kuriere, die Rauschgift in kleinen Behältern verschluckt hatten, steigt dramatisch. Seit Jahresbeginn seien den Fahndern 50 dieser sogenannten Körperschmuggler ins Netz gegangen, im ganzen vergangenen Jahr seien es 47 gewesen, teilte der Zoll am Montag mit. Die meisten Kuriere stammten aus Nigeria und Ghana.
Die von den Kurieren verschluckten Behälter sind zehn bis 22 Gramm schwer werden nach einigen Tagen wieder ausgeschieden. Die Körperschmuggler stopfen nach Erkenntnissen des Zolls bis zu 120 solcher Kapseln in sich hinein.
Wenn sich der Trend fortsetze, sei am Jahresende ein „neuer, trauriger Rekord erreicht“, sagte der Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt, Hans-Jürgen Schmidt. Seit Jahren werde eine Zunahme dieser Art des Schmuggelns beobachtet. Die Ursache sei unklar.