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Körperschmuggler Mit Kokain im Magen in Klinik ausgerastet

04.08.2010 ·  Ein am Dienstagabend am Frankfurter Flughafen mit Rauschgift im Körper geschnappter Mann hat in der Frankfurter Uni-Klinik randaliert und einen Pfleger verletzt. In der Klinik sollte das Ausscheiden der Drogen überwacht werden.

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Ein sogenannter Körperschmuggler hat in der Frankfurter Uni-Klinik randaliert, zwei Pfleger mit Fausthieben im Gesicht verletzt und 25.000 Euro Sachschaden verursacht. Der 23 Jahre alte Mann habe bis zu 85 Portionen mit Folie umwickeltes Kokain verschluckt, sagte der Sprecher des Zollfahndungsamts in Frankfurt, Hans-Jürgen Schmidt. In den „Fingerlingen“ werden in der Regel acht bis zwölf Gramm Kokain transportiert. 55 Körperschmuggler nahm der Frankfurter Zoll im vergangenen Jahr fest.

Den Rumänen hatten Beamte am Vorabend am Flughafen nach seiner Einreise aus Venezuela geschnappt und geröntgt. Er war auf dem Weg nach Madrid. In der Klinik, wo das Ausscheiden der Drogen überwacht werden sollte, wütete der Schmuggler dann plötzlich los.

Zimmereinrichtung mit Infusionsständer demoliert

Er schlug auf die Pfleger ein und bewaffnete sich mit einem Infusionsständer. Damit demolierte er die Einrichtung des Krankenhauszimmers und griff die Beamten an. Die Zollfahnder konnten den Mann nur mit Hilfe von Polizisten und Pfefferspray außer Gefecht setzen.

„Der Körperschmuggler hat bis heute Morgen 45 Behältnisse ausgeschieden und wird bis zum vollständigen Ausscheiden aller Behältnisse im Krankenhaus bleiben“, sagte Schmidt. Das könne bis zu einer Woche dauern, während der er bewacht werde.

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