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Kirchen Kein Stadtgeläut aus Protest gegen verkaufsoffenen Sonntag

16.11.2005 ·  Als „Zeichen des stillen Protests“ wollen die katholische und die evangelische Kirche am Samstag vor dem verkaufsoffenen ersten Adventssonntag das Große Stadtgeläut ausfallen lassen. Das teilte der Evangelische Regionalverband mit.

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Als „Zeichen des stillen Protests“ wollen die katholische und die evangelische Kirche am Samstag vor dem verkaufsoffenen ersten Adventssonntag das Große Stadtgeläut ausfallen lassen. Das teilte der Evangelische Regionalverband am Mittwoch mit. Am Donnerstag wollen die Pröpstin für Rhein-Main, Helga Trösken, der katholische Stadtdekan Raban Tilmann und Gemeindevertreter sich ausführlich dazu äußern. Wie berichtet, planen die Kirchen diesen Schritt seit längerem.

Das Geläut ist viermal im Jahr zu hören, am Samstag vor dem ersten Advent, an Heiligabend, am Karsamstag und am Samstag vor Pfingsten. An ihm beteiligen sich die Paulskirche, die Alte Nikolaikirche, St. Katharinen, St. Leonhard, die Dreikönigs-, Peters-, Liebfrauen-, Heiliggeist- und Karmeliterkirche sowie der Dom. Außer der Paulskirche und der Karmeliterkirche werden alle Gotteshäuser kirchlich genutzt. Verstimmung über die Art der Debatte herrscht in der Liebfrauengemeinde. Man sei nicht rechtzeitig in die Diskussion einbezogen worden, heißt es dort. Der Verwaltungsrat will bei seiner nächsten Sitzung am 23. November entscheiden, wie sich die Gemeinde verhält.

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