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Fußball-Confederations Cup Keine Angst vor Hooligans

18.05.2005 ·  Bei dem Fußballturnier von acht der besten Nationalteams der Welt wird der Ernstfall in Sachen Organisation und Sicherheit geprobt. Die Frankfurter Polizei testet den „äußeren Sicherheitsring“ rund um das Stadion.

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Beim Fußball-Confederations Cup im Juni sind aus Sicht der Polizei keine Probleme mit Hooligans zu erwarten. Anders als bei der Weltmeisterschaft werden nach Angaben von Hans-Jürgen Moog, dem Sicherheitschef der Frankfurter Polizei für beide Turniere, aus den anderen Teilnehmerstaaten kaum Fans - und erst recht keine gewaltbereiten - nach Deutschland anreisen. Fast alle der bisher für den Confederations Cup verkauften Tickets seien an Interessenten aus Deutschland gegangen.

Dennoch wird bei dem Turnier von acht der besten Nationalteams der Welt zwischen dem 15. und dem 29.Juni gerade am Main der Ernstfall in Sachen Organisation und Sicherheit geprobt. Als einziger Austragungsort testet Frankfurt schon beim Confederations Cup den für die WM an allen Arenen vorgesehenen „äußeren Sicherheitsring“ um das Stadion. Bereits auf dem Weg zur Spielstätte passieren die Zuschauer elektronische Einlaßkontrollen und müssen sich durchsuchen lassen. Wie für die WM im nächsten Jahr hat der Deutsche Fußball-Bund auch beim Confederations Cup ein Organisationskomitee mit Sitz in Frankfurt und München gegründet.

Vier Spiele in Frankfurt

Das Waldstadion, das inzwischen offiziell Commerzbank-Arena heißt, muß wegen eines von der Fifa verhängten Werbeverbots während des Cups als „Fifa WM Stadion Frankfurt“ bezeichnet werden. In Frankfurt werden vier Spiele ausgetragen, vor dem Auftaktspiel am Abend des 15.Juni wird zudem das neue Stadion mit einem Hochseilakt und einem Auftritt des Frankfurter Opernorchesters feierlich eröffnet. Der Schweizer Artist David Dimitri läuft auf einem quer über das Spielfeld gespannten Seil bis zum Mittelkreis und wirft den Ball für das Spiel Deutschland gegen Australien ein.

Acht Mannschaften nehmen an der Mini-WM in Deutschland teil: Argentinien, Brasilien, Mexiko, Tunesien, Japan, Australien, Griechenland und Deutschland. Die in Frankfurt antretenden Nationalteams werden im Hotel Intercontinental an der Wilhelm-Leuschner-Straße und im Arabella-Sheraton Grand Hotel an der Konstablerwache untergebracht, trainieren sollen sie im Stadion Brentanobad beziehungsweise im Stadion am Bornheimer Hang.

Noch über 200000 Karten erhältlich

Anders als bei der Weltmeisterschaft gibt es keine festen Mannschaftsquartiere, sondern die Teams und Delegationen reisen von Spielort zu Spielort. Neben dem Eröffnungsspiel am 15.Juni sowie zwei weiteren Gruppenspielen findet am 29.Juni auch das Endspiel des Cups in Frankfurt statt.

Von den rund 620000 Karten für die 16 Spiele des Confederations Cups sind bisher erst etwa 400000 verkauft. Bis auf das Finale in Frankfurt gibt es noch für alle Begegnungen, auch die in Köln, Hannover, Leipzig und Nürnberg, Tickets.

Quelle: ler., F.A.Z. vom 19. Mai 2005
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