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Frankfurter Terroristenprozess Bundesanwältin fordert mehrjährige Haftstrafen

06.10.2009 ·  Im Frankfurter Terroristenprozess fordert die Bundesanwaltschaft vor dem Oberlandesgericht Frankfurt mehrjährige Haft. Der Angeklagte Omid S. soll drei Jahre und sechs Monate und der Angeklagte Türke Hüseyin Ö. zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter.

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Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Unterstützer der terroristischen Islamischen Dschihad-Union (IJU) hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt mehrjährige Haft gefordert. Der Angeklagte Omid S. soll drei Jahre und sechs Monate und der Angeklagte Türke Hüseyin Ö. zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Beide Angeklagten hatten umfassende Geständnisse abgelegt (Az: 5-2 StE 2/09-5-3/09).

Omid S. hat zudem zugegeben, in einem terroristischen Ausbildungslager im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet gewesen zu sein. Beide haben vor Gericht Kontakt zu Adem Yilmaz eingeräumt. Yilmaz muss sich derzeit vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Er soll als Mitglied der sogenannten Sauerlandgruppe terroristische Anschläge auf amerikanische Einrichtungen in Deutschland vorbereitet haben. Beide Angeklagten hatten bestritten, Mitglied der IJU zu sein oder gewesen zu sein.

„Sie halten weiterhin an ihrer dschihadistischen Einsicht fest. Ihre Beteuerungen während der Hauptverhandlung, von diesen Überzeugungen Abstand genommen zu haben, sind wenig glaubhaft“, sagte die Vertreterin der Bundesanwaltschaft, Silke Ritzert, in ihrem zweieinhalbstündigen Plädoyer.

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