http://www.faz.net/-gzg-9a8xk

Ungeduld bei der Einreise : Wütender Fluggast zeigt Hitlergruß

  • Aktualisiert am

Wartestand: Weil er zu nah an den Geräten stand, kam ein Fluggast aus Kolumbien nicht gleich durch die automatische Kontrolle und wurde dann ausfällig Bild: dpa

Ein Fluggast hat sich am Frankfurter Flughafen über die automatische Einreisekontrolle geärgert. Seine Aktion bringt ihm nun einige Schwierigkeiten ein.

          Eine Tür der automatischen Grenzkontrolle hatte sich nicht schnell genug geöffnet – da rastete ein französischer Fluggast am Frankfurter Flughafen aus. Der 64 Jahre alte Mann, der nach seiner Einreise aus dem kolumbianischen Bogota das automatisierte Verfahren nutzte, war dabei selbst schuld an der Verzögerung: Er hatte nicht den notwendigen Abstand zur Kamera eingehalten, die sein Gesicht mit dem Passbild abglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte.

          Zuerst warf sich der Mann mit der Schulter gegen die Durchgangstür, um sie gewaltsam zu öffnen. Als Bundespolizisten ihn aufforderten, das zu unterlassen, beschimpfte er sie laut und zeigte ihnen den Hitlergruß.

          Damit hat sich der Franzose zusätzlichen Ärger eingehandelt: Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet. Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 600 Euro für die voraussichtlichen Kosten des Strafverfahrens konnte er seine Reise nach Lyon fortsetzen.

          Istanbul : Mega-Flughafen soll im Herbst eröffnen

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          DFB-Pokal : Die Bayern verlernen das anständige Verlieren

          Nach der Niederlage im Pokalfinale geben die Münchner kein gutes Bild ab. Länger als Stilfragen dürfte den deutschen Fußball aber das Ausrufezeichen durch den künftigen Bayern-Trainer Kovac beschäftigen. Ein Kommentar.

          Trumps Anwalt : Michael Cohens riskante Geschäfte

          Michael Cohen war jahrelang Trumps Mann fürs Grobe. Seinen Zugang zum Präsidenten versuchte er, zu Geld zu machen. Nicht nur gegenüber privaten Unternehmen.

          Deutsche Bank : Achleitner in Abstiegsangst

          Champions League adé! Die Deutsche Bank wird nach unten durchgereicht. Vor der Hauptversammlung bekommt der Aufsichtsratschef den Gegenwind zu spüren. Spielt die Bank bald in einer Liga mit dem FC Aschheim?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.