08.10.2007 · Die Stadt hat die für den 20. Oktober geplante Demonstration der NPD verboten. Der Aufmarsch würde das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens erheblich stören, lautet die Begründung.
Von Tobias RösmannDie Stadt hat die für den 20. Oktober geplante Demonstration der NPD gestern verboten. Ordnungsdezernent Boris Rhein (CDU) begründete die Verfügung damit, dass die Versammlung das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens in Frankfurt erheblich stören könnte. Ein von der NPD verteiltes Flugblatt sei hetzerisch und gegen eine Glaubensgemeinschaft gerichtet. (Siehe auch: Römerbergbündnis will in Frankfurt-Hausen demonstrieren ).
Die hier lebenden Muslime würden „in böswilliger Weise“ ausgeschlossen. Sätze wie „Moscheen sind die Brückenköpfe des Islamismus nach Europa“ zeigten, dass es um eine Verunglimpfung des Islams gehe. Unterdessen haben die Republikaner für den 20. Januar eine Kundgebung auf dem Römerberg unter dem Motto „Islamisierung Hessens stoppen“ angekündigt.